Mehr Besucher und Bier in der ersten Wiesn-Woche

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3,3 Millionen Wiesn-Gäste strömten bisher auf die Theresienwiese.

München - Das schöne Spätsommerwetter hat der diesjährigen Wiesn in der ersten Woche mehr Besucher gebracht. Trotz Wirtschaftskrise strömten 3,3 Millionen Gäste auf die Theresienwiese, das waren rund 100.000 mehr als im Vorjahr.

Das teilte Münchens OB Christian Ude am Sonntag mit. Oktoberfest-Chefin Gabriele Weishäupl sprach von einer “schönen, goldenen Septemberwiesn“.

Die Wirte verkauften fast 3,3 Millionen Mass Bier und damit rund 200.000 Liter mehr als 2008. Auch bei den alkoholfreien Getränken verzeichneten die Wirte ein Umsatzplus von 15 Prozent. Der Anstieg sei vor allem auf den Zustrom von Gästen bei schönem Wetter zurückzuführen, sagte Ude. Denn so konnten die Besucher von den überfüllten Zelten auf die Biergärten davor ausweichen. Es wurden vier Ochsen mehr als im vergangenen Jahr verspeist, nämlich insgesamt 60. Bei höheren Temperaturen verzichteten viele Gäste aber auch auf heiße Speisen wie Würstel und Schweinshaxe.

Bei den Fahrgeschäften und Souvenirständen habe sich die Krise aber doch bemerkbar gemacht, sagte Weishäupl. Hier achteten die Besucher stärker aufs Geld. “Der Tourismus ist etwas verhaltener als in den Vorjahren“, erklärte die Wiesn-Chefin. Mehr Besucher aus München und Bayern hätten dies aber ausgeglichen. Rund 70 Prozent der Wiesn-Gäste kämen aus der bayerischen Landeshauptstadt und dem Freistaat.

Mehr Bierleichen

Weil mehr Gäste kamen, mussten auch die Helfer des Roten Kreuzes häufiger ausrücken: Die Sanitäter kümmerten sich bislang um 4.700 Patienten - rund 1.470 mehr als im Vorjahreszeitraum. Bislang wurden etwa 400 Bierleichen ärztlich überwacht - 80 mehr als im Vorjahreszeitraum. Die meisten Patienten hätten aber nur nach Blasenpflaster und Kopfschmerztabletten verlangt, hieß es beim Bayerischen Roten Kreuz.

Auch die Polizei verzeichnete mit 1.064 Einsätzen einen leichten Anstieg, dennoch sprach Sprecher Wolfgang Wenger von einem “normalen Verlauf“.

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