Sie weigerte sich, die Tür zu öffnen

Live auf Jodel: Münchner erwischt Freundin mit Wiesn-Flirt

München - Als die Freundin ihm nach einem Wiesn-Besuch nicht die Tür öffnet, hat ein junger Münchner einen schlimmen Verdacht. Doch die Jodel-Gemeinde steht ihm bei, als er vor der Tür ausharrt.

Die Wiesn-Klassiker-Textzeile "Hölle Hölle Hölle" von Wolfgang Petry wurde am Dienstag für einen jungen Mann zur bitteren Realität. Als er unangekündigt seine Freundin besucht, öffnet diese nicht die Tür - obwohl der Münchner hört, dass jemand in der Wohnung ist. Sein ungutes Gefühl, dass seine Liebste nach dem Wiesn-Besuch am Vortag nicht alleine nach Hause gegangen ist, teilt er anonym auf der App Jodel. Soll er warten? Oder gehen?

Die Münchner Jodler sind sich einig: Warten!

Stundenlang begleitet die Jodel-Community den Mann durch seine persönliche Hölle, als er entscheidet, vor der Tür auszuharren. In rund 2300 Kommentare machen die Jodler ihm Mut und sprechen ihre Unterstützung aus:

Der Verdacht erhärtet sich. Das Fahrrad der Dame steht vor der Tür, außerdem sei sie schon mal fremdgegangen, berichtet der junge Mann (gekennzeichnet als OJ für Original-Jodler).

Er scheint auch nicht der einzige zu sein, dessen Beziehung an der Wiesn zu Grunde gegangen ist. Die Community bietet mittlerweile ihr Eingreifen an: Als Mob könnte man sich unten ans Fenster stellen und die Freundin so aus der Deckung locken.

Mittlerweile offenbart sich ein zweites Dilemma: Der junge Mann gibt zu, dass er seine Freundin mit dem unangekündigten Besuch kontrollieren wollte. Ob seine Freundin vielleicht wegen dieses Vertrauensbruchs die Tür nicht öffnet? Aber die Jodler geben Rückendeckung. Selbst wenn, nicht mal die Tür zu öffnen, das geht gar nicht.

Die Jodler fiebern mit. 

Mittlerweile gibt die junge Dame zu, dass jemand bei ihr ist. Die Tür will sie trotzdem nicht öffnen. Schließlich wird klar, warum: Das Betthupferl ist ausgerechnet ein Kollege des Jodlers.

Es kommt noch schlimmer. Das Ganze läuft schon eine Weile.

Die Jetzt-Ex-Freundin stellt sich dann doch dem klärenden Gespräch. Zu retten ist aber nichts mehr. Nach vier Jahren Beziehung mit drei Seitensprüngen ist es nun aus.

Das ganze Drama kann man übrigens in aller Ausführlichkeit auf der Facebook-Seite Best-Of-Jodel nachlesen. Wer sich jetzt Sorgen um seinen Partner macht, für den hat Paartherapeutin Rosemarie Schuckall Tipps parat - auch wenn gegen Untreue letztlich nur eins hilft: Schluss machen.

ja

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