Linke kämpft gegen "Eismohr" auf der Wiesn

München - Die Linke hat sich die Beschwerde einer Oktoberfestbesucherin zu Herzen genommen und kämpft mit einem Antrag für die Abschaffung des "Eismohrs" auf der Wiesn. Im Stadtrat findet das Anklang.

Der Münchner Stadtrat will diskriminierende Darstellungen wie die „Eismohr“-Werbung für Schokoladenüberzug in Zukunft auf dem Oktoberfest verhindern. Man werde auf die Schaustellerverbände zugehen und sie für dieses Thema sensibilisieren, teilte das Referat für Arbeit und Wirtschaft am Donnerstag in München mit.

Die besten Bilder von der Wiesn 2011

So schön war die Wiesn 2011

„Rassistische Begriffsbildungen und Darstellungen“ seien auf der Wiesn zu unterlassen. Im vergangenen Jahr hatten Eisverkäufer unter dem Namen „Eismohr“ und mit dem Bild eines Dunkelhäutigen für ihr Eis geworben. Der Stadtrat habe davon zunächst nichts gewusst. Erst am Ende des Oktoberfests habe sich eine Frau beschwert, hieß es in der Antwort auf einen Antrag der Linkspartei.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

Auch interessant:

Lesen Sie auch:

Vintage-Dirndl statt nullachtfünfzehn: Wo es das in München gibt

Vintage-Dirndl statt nullachtfünfzehn: Wo es das in München gibt

Elf Bilder von Dirndl-Frisuren, die Frauen inspirieren

Elf Bilder von Dirndl-Frisuren, die Frauen inspirieren

Männer, mit dieser "Tracht" blamiert ihr euch auf der Wiesn!  

Männer, mit dieser "Tracht" blamiert ihr euch auf der Wiesn!  

Wiesn-Anlaufstelle für Frauen heuer mit Funkgeräten

Wiesn-Anlaufstelle für Frauen heuer mit Funkgeräten

Kommentare