Linke kämpft gegen "Eismohr" auf der Wiesn

München - Die Linke hat sich die Beschwerde einer Oktoberfestbesucherin zu Herzen genommen und kämpft mit einem Antrag für die Abschaffung des "Eismohrs" auf der Wiesn. Im Stadtrat findet das Anklang.

Der Münchner Stadtrat will diskriminierende Darstellungen wie die „Eismohr“-Werbung für Schokoladenüberzug in Zukunft auf dem Oktoberfest verhindern. Man werde auf die Schaustellerverbände zugehen und sie für dieses Thema sensibilisieren, teilte das Referat für Arbeit und Wirtschaft am Donnerstag in München mit.

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„Rassistische Begriffsbildungen und Darstellungen“ seien auf der Wiesn zu unterlassen. Im vergangenen Jahr hatten Eisverkäufer unter dem Namen „Eismohr“ und mit dem Bild eines Dunkelhäutigen für ihr Eis geworben. Der Stadtrat habe davon zunächst nichts gewusst. Erst am Ende des Oktoberfests habe sich eine Frau beschwert, hieß es in der Antwort auf einen Antrag der Linkspartei.

dpa

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