Lebenstraum Wiesn-Wirt: Diese Gastro-Größen stehen bereit

Beppi Bachmaier, Alfons Schuhbeck und Siegfried Able (v.r.).

München - Hippodrom-Chef Sepp Krätz hat Ärger mit der Staatsanwaltschaft. Der Wiesn-Wirt könnte seine Konzession für das Oktoberfest verlieren. Welche Gastro-Größen dann bereit stehen:

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Einmal einer der großen 14 Wiesn-Wirte sein – das ist der heimliche Traum aller Gastronomen. Seit Montag wird in München wieder besonders viel geträumt. So mancher denkt darüber nach, was wäre, wenn im Hippodrom nicht mehr Sepp Krätz das erste Fass anzapft. Die tz nennt Gastro-Größen, die bereit stehen:

Beppi Bachmaier: Der Fraunhofer-Wirt hat auf der Historischen Wiesn 2010 gezeigt, dass er eine Großveranstaltung wie im Herzkasperlzelt durchaus meistern kann. Und zwar mit Bravour, wie ihm die Stadt attestierte.

Marc Uebelherr: Er besitzt in München Lokale aller Art, darunter das Zoozies und Gast, will schon lange auf die Wiesn. Bislang hat er sich mit einer Art Café-Weinzelt-Variante beworben – vergeblich.

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Siegfried Able: Aufstieg vom kleinen zum großen Wiesn-Wirt – gute Chancen werden da immer wieder Familie Able mit ihrer Kalbskuchl bescheinigt. Able ist sehr umtriebig, neben dem Eiszauber am Stachus hat er seit Kurzem auch einen Biergarten am Lerchenauer See.

Alfons Schuhbeck: An einem Namen kommt man in München kaum herum, wenn es um Gastro geht: Alfons Schuhbeck. Der Meisterkoch kennt das Hippodrom zudem bestens: In einem Standl direkt vor dem Zelt werden seine Schmankerl kredenzt – und die Hendl im Hippodrom werden mit seinem exquisiten Gewürz verfeinert.

Luitpold Prinz von Bayern: Der berühmte Urenkel des letzten Bayern-Königs schickte mehrmals eine Bewerbung an die Stadt. Doch der Chef der Schlossbrauerei Kaltenberg hat sein Interesse verloren. Zumal die massive Beteiligung von Warsteiner an seinem Unternehmen eine Wiesn-Konzession sowieso unmöglich macht: Aufs Oktoberfest dürfen nur Münchner Brauereien.

do/jol

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