Die kuriosesten Fundsachen der Wiesn 2011

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Orden und Schmuck im Fundbüro auf der Wiesn

München - Zwei Tage vor dem Ende des Oktoberfestes ist das obligatorische Gebiss dann doch noch im Fundbüro aufgetaucht. Welche erstaunlichen Sachen dieses Jahr abgegeben wurden:

Zum Schluss ist es doch noch aufgetaucht: Das obligatorische Gebiss. Zwei Tage vor dem Ende des Oktoberfestes in München sei doch noch wie jedes Jahr eine Zahnprothese im Fundbüro abgegeben worden, berichtete Festleiterin Gabriele Weishäupl am Montag zum Abschluss des größten Volksfestes der Welt. Sie habe fast geglaubt, dass wegen der Zunahme der Implantate heuer erstmals kein Gebiss vergessen worden sei.

Auf dem Volksfest sammeln sich alljährlich erstaunliche Fundsachen. Einmal war ein Glasauge darunter, ein andermal ein lebendiger Mops. Jedes Jahr werden zudem Krücken oder Rollstühle abgegeben. Ob das Fest eine ungeahnte Wunderwirkung entfaltet und Gebrechlichen wieder zum Gehen verhilft oder wie die Menschen sonst nach Hause kommen, wurde nie aufgeklärt. Auch heuer wurden zwei Krücken sowie ein Rollator entdeckt - nur der Rollator wurde später doch noch abgeholt.

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Neben über tausend Ausweisen, mehr als 500 Geldbörsen, rund 400 Schlüsseln und fast ebenso vielen Mobiltelefonen blieben auch 1300 Kleidungsstücke liegen. Um welche Teile es sich handelte, wurde nicht berichtet. Zu später Stunde sollen in manchen Zelten auch mal Büstenhalter fliegen.

Zum allerersten Mal sei heuer eine lebendige, acht Zentimeter lange Blattheuschrecke abgegeben worden, berichtete Weishäupl weiter. Sie könne nicht erklären, wie das Tier auf dem Volksfest geraten sei. Zu den ungewöhnlichen Fundstücken zählen ferner ein Wikingerhelm und ein Megafon - was in Zeiten des Handys doch ein eher unübliches Verständigungsmittel sei, meinte die Wiesn-Chefin.

dpa

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