Prozess wegen Steuerhinterziehung

Krätz bringt Anklage persönlich vorbei

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Wiesn-Wirt Sepp Krätz muss wegen Steuerhinterziehung vor Gericht.

München - Wiesn-Wirt Sepp Krätz (59) kämpft um Hippodrom und Wirte-Zulassung: Er hat seine Anklage wegen Steuerhinterziehung wie angekündigt KVR-Chef Wilfried Blume-Beyerle zukommen lassen und sie sogar persönlich Wirtschaftsreferent und Wiesn-Boss Dieter Reiter überreicht.

Der sagt: „Diese Unterlage werde ich nun prüfen, um einen Entscheidungsvorschlag für den Stadtrat vorzubereiten.“ Das Landgericht hat die Anklage zugelassen, der Prozess soll noch im März beginnen. Ende April entscheidet der Stadtrat über die Wiesn-Zulassung (tz berichtete).

Es geht für Krätz um alles: Darum berät ihn auch der Justiziar der Wiesn-Wirte, Richard Seifert. Bislang war nur von Peter Gauweilers Kanzlei und dem Steuer-Verteidiger Hans-Georg Jatzek die Rede. Der Wirt des Andechser am Dom und der Waldwirtschaft muss auch um seine Konzession fürchten: Da­rum hat er schon am Mittwoch auch Blume-Beyerle die Anklage freiwillig zukommen lassen.

DAC

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