Kletter-Einsatz für die Wiesn

+
Die Arbeiter haben sich ihre Pause in luftiger Höhe redlich verdient.

München - In knapp zwei Monaten heißt es auf der Theresienwiese wieder „Ozapft is!“. Der Aufbau der Zelte ist bereits in vollem Gange.

Sie sitzen nicht so hoch über dem Erdboden wie die berühmten Wolkenkratzer-Monteure in New York. Doch das Gebäude, das diese drei Arbeiter errichten, dürfte weltweit mehr Beachtung finden als so manches Hochhaus: Hier wächst die „Bräu Rosl“, eines der großen Bierzelte auf der Wiesn.

2004 wurde es völlig neu gebaut. Unter dem 13,50 Meter hohen Dachfirst hätte fast ein Fußballfeld Platz. 85 Meter lang und 60 Meter breit ist das Zelt, das 6200 Sitzplätze bietet. Viel Arbeit für die Monteure, die sich ihre Pause in luftiger Höhe redlich verdient haben. Lang dürfen sie den Ausblick eh nicht genießen. Es sind zwar noch 54 Tage bis zum Start des berühmtesten Volksfestes der Welt. Doch der Aufbau folgt einem minutiös ausgefeilten Zeitplan. Schließlich soll alles fertig sein, wenn OB Ude am 19. September Punkt 12 Uhr verkündet: „Ozapft is!“

Auch interessant:

Lesen Sie auch:

Oktoberfestplakat 2017: Fans durften erstmals mitbestimmen 

Oktoberfestplakat 2017: Fans durften erstmals mitbestimmen 

Oktoberfest-Preise 2017: So viel kostet das Essen in den Festzelten

Oktoberfest-Preise 2017: So viel kostet das Essen in den Festzelten

Abzocke! Hotels zum Oktoberfest bis zu 160 Prozent teurer

Abzocke! Hotels zum Oktoberfest bis zu 160 Prozent teurer

Oktoberfest 2017: Die Termine zur Wiesn

Oktoberfest 2017: Die Termine zur Wiesn

Kommentare