Hippodrom am Frühlingsfest

Heute entscheidet das KVR über Sepp Krätz

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Seit Freitag wird das Hippodrom fürs Frühlingsfest aufgebaut. Darf Sepp Krätz (rechts) es betreiben?

München - Am heutigen Montag entscheidet das KVR darüber, ob Sepp Krätz das Hippodrom auf dem Frühlingsfest noch betreiben darf oder ob der Wirt seine Konzession verliert.

Seit Freitag laufen die Aufbauarbeiten für das Frühlingsfest, das am 25. April startet – und auch das Hippodrom nimmt langsam Gestalt an, das Dachgerüst steht schon. Wer das Zelt allerdings in diesem Jahr betreibt, darüber entscheidet am Montag das Kreisverwaltungsreferat. Referent Wilfried Blume-Beyerle will bekannt geben, ob der bisherige Wirt Sepp Krätz die Konzession für seine Betriebe behalten darf oder nicht.

Der Wiesnwirt war am 28. März wegen Steuerhinterziehung in 36 Fällen zu einem Jahr und zehn Monaten Haft auf Bewährung sowie zu einer Geldstrafe von 570.000 Euro verurteilt worden (tz berichtete). Daraufhin kündigte Wirtschaftsreferent und Bald-OB Dieter Reiter (SPD) an, ihn heuer mit dem Hippodrom nicht auf die Wiesn zu lassen. Nun stellt sich nur noch die Frage nach der Lizenz für die Gaststätte Andechser am Dom, das Hippo auf dem Frühlingsfest, sowie für die Waldwirtschaft (darüber entscheidet das Landratsamt).

KVR-Chef Blume-Beyerle hat bereits angekündigt, dass Krätz die Konzession wohl verliere, wenn nichts Unvorhersehbares passiere. Möglicherweise springt Krätz’ Ehefrau Tina zumindest auf dem Frühlingsfest ein. Der veranstaltende Schaustellerverein will sich auch erst am Montag dazu äußern.

tz

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