25 Jahre auf dem Oktoberfest

Ein Herzerl für die Wiesn-Jubilare

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Roiderer (l.) mit Reiter (4.v.l.) und den Jubilaren.

München - Ein Vierteljahrhundert auf dem Oktoberfest: Neun Wirte, Schausteller und Mitarbeiter von Stadt und Freistaat feiern heuer ihr 25. Wiesn-Jubiliäum.

„Ich selbst bin jetzt seit fünf Jahren auf der Wiesn und kann nachvollziehen, was für eine Leistung 25 Jahre sind“, sagte Wirtschaftsreferent Dieter Reiter bei der Ehrung. Zum Dank überreichte er jedem Jubilar ein Lebkuchenherz und eine Urkunde. Geehrt wurden unter anderem Rudolf Barth, der zum 25. Mal mit dem Olympia-Looping auf der Wiesn ist, Ulrich Fehn von der Wiesn-Wache und Fritz Spindler, der sich für die Stadtwerke um das Wiesn-Stromnetz kümmert.

Der berühmteste Jubilar ist aber der Sprecher der Wiesn-Wirte, Toni Roiderer. 1989 übernahm er das Hackerzelt von Artur und Hermine Fichtel, den Eltern von Hippodrom-Wirtin Tina Krätz. Sein erstes Jahr im Himmel der Bayern bezeichnet Roiderer als „furchtbar aufregend“. Denn er kommt nicht aus einer Wiesn-Wirte-Dynastie. Der gelernte Metzger führte bis dahin den Gasthof zum Wildpark in Straßlach und wurde 1988 als Landkreissieger für das beste Wirtshaus im Münchner Umland ausgezeichnet.

Wiesn-Jubilare: Ein Vierteljahrhundert auf dem Oktoberfest

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Mit dieser Reputation bewarb er sich bei den Brauereien und bekam prompt den Zuschlag für das Hackerzelt. „Ich habe dann meine Köche aus dem Wildpark mit auf die Wiesn genommen. Deshalb ist alles gut gegangen“, erzählt Roiderer.

Längst ist der 69-Jährige ein Wiesn-Profi. 2002 wählten ihn seine Kollegen als Nachfolger von Willy Heide zum Wirte-Sprecher.

tz

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