So halten es die Münchner Firmen mit der Wiesn

+
Die Firma Toshiba Europe aus München im Hippodrom.

München - Zwei Wochen im Jahr herrscht in München Ausnahmezustand. Wie sieht es da eigentlich bei den Firmen bezüglich Wiesn aus? Wer noch Marken und Plätze von der Arbeit bekommt:

Mit Herzerl

Lesen Sie auch:

Die Wiesn hat ihre eigene Währung

Spendabel: Die Firma Toshiba Europe aus München feierte mit 60 Mann im Hippodrom – für die Angestellten und Kunden gab es als Andenken sogar Lebkuchenherzen mit einem eigenen Schriftzug. „Bei uns übernimmt die Firma alle ­Kosten“, erzählt PR-Managerin Carolin Palmes (l.), die hier mit Martin Larsson, Vize-Präsident von Toshiba Europe, und Kollegin Céline Tolstoi feiert.

240-Leute-Feier Hey, was geht ab?!

Die Angestellten von Vodafone (im Foto Sabrina (29), Isabella (24) und Thilo (33)) feiern jedes Jahr eine riesige Wiesn-Party. Das Unternehmen lässt sich den Spaß etwas kosten: Die 240 Angestellte aus München und Nürnberg bekommen jeder zwei Bier- und eine Hendlmarke.

Die Bierpreise aus den großen Zelten

Wiesn 2012: Die Bierpreise aus den großen Zelten

Ein ganzes Menü

Das Hendl-Menü mit Vorspeisenplatte und Dampfnudeln für die 100 Mann der VDK-Abteilung von Bosch Siemens Hausgeräte BSH hat Chefsekretärin Christina Graf (Foto vorne) selbst ausgesucht. Der Chef zahlt alles – und sie teilt ihren Lieben persönlich aus.

Pfarrer feiert mit

Auch die Pressestelle des Polizeipräsidium Münchens lud zur Wiesn – zahlen musste aber jeder selbst. „Als Behörde haben wir kein Budget für Marken“, sagt Sprecher Peter Reichl (r.). Trotzdem: „Super Party“, meint Polizeipfarrer Andreas Simbeck (Mi.) und stößt mit Sprecher Wolfgang Wenger (li.) an.

Chef zahlt selbst

Chefarzt Ralf Basting (61) ­feiert mit einem weinenden Auge: Seit 23 Jahren lädt er seine Abteilung ein, die Urologie des Krankenhauses Ältötting. Nach diesem Abend im Augustiner ist Schluss, er geht in Pension. An die 3000 Euro zahlt er jedes mal für sein Team, 2009 haben die Ärzte und Schwestern 121 Mass getrunken. „Das hat es sich verdient, ein besseres Team gibt’s nicht!“

tz

Auch interessant:

Lesen Sie auch:

Mehr Luft, mehr Platz: So wird die neue Ochsenbraterei

Mehr Luft, mehr Platz: So wird die neue Ochsenbraterei

Roiderer: „Wir jammern nicht, weil wir gutes Geld verdienen“

Roiderer: „Wir jammern nicht, weil wir gutes Geld verdienen“

Preislimit beim Wiesn-Bier: Entscheidung vertagt

Preislimit beim Wiesn-Bier: Entscheidung vertagt

Die geheime Wiesn-Liste: Wer es geschafft hat - und wer nicht

Die geheime Wiesn-Liste: Wer es geschafft hat - und wer nicht

Kommentare