Gefälschtes OP-Besteck: Skandalfirma belieferte Stadt-Kliniken

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München - Die Affäre um OP-Besteck auf der Wiesn-Wache mit gefälschten Zertifikaten weitet sich aus. Laut Regierung von Oberbayern haben auch zwei Münchner Kliniken Material der Firma benutzt und jetzt aussortiert.

Das BRK hatte auf der Wiesn-Wache Pinzetten, Tupfer, Scheren und andere Einweg-Artikel der Hannoveraner Firma Batu Medical benutzt, die gefälschte Zertifikate vorgelegt hatte. Das Referat für Umwelt und Gesundheit erstattete Strafanzeige, die Staatsanwaltschaft ermittelt. Es wird geprüft, ob die Geräte mit Erregern verunreinigt waren.

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Laut Regierung von Oberbayern haben auch zwei Münchner Kliniken Material der Firma benutzt und jetzt aussortiert. Auch bei der Städtischen Klinikum war Batu-Material in Gebrauch gewesen. „Die Geschäftsbeziehung wurde von einem halben Jahr eingestellt, weil wir mit der Qualität nicht einverstanden waren,“ so Klinikum-Sprecher Michel Rodzynek. Es habe sich nur um einen bescheidenen Anteil der in den städtischen Kliniken benutzten Materialen gehandelt.

tz

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