Frühlingsfest: Besucher klagen über Klo

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Besucher des Frühlingsfests beschweren sich: Das Häusl stinkt wahrlich zum Himmel

München - Nach einem Besuch auf dem Frühlingsfest pressiert es vielen Gästen, bevor sie in die U-Bahn steigen. Da bietet sich die Toilette am Bahnhof an – doch die Zustände im Häusl stinken zum Himmel.

So klagt tz-Leserin Auguste M.: „So eine Schweinerei habe ich noch nie gesehen. Ein unglaublicher Gestank, keine Mülleimer, der Dreck lag auf dem Boden herum, von Toilettenpapier ganz zu schweigen.“ Eine lange Menschenschlange habe vor dem Klo gewartet. „Mit den vielen Gebühren für die Standl und Fahrgeschäfte könnte man doch saubere Toiletten schaffen!“

Das zuständige Kommunalreferat verteidigt sich: „Alle städtischen Toiletten werden regelmäßig gewartet. Und wenn es zu stärkerer Besucherfrequenz kommt wie jetzt beim Frühlingsfest, werden die Reinigungsintervalle verkürzt“, erklärt Sprecher Bernd Plank. Dass der Zustand der Toilette am U-Bahnhof Theresienwiese miserabel ist, weiß man im Rathaus längst. Deshalb steht das Wiesn-Klo auf der Liste von 32 Toiletten, die das Kommunalreferat schließen will (tz berichtete). Allerdings wird die Stadt es wohl während der Volksfeste stets wieder öffnen. Für die Zeit des Frühlingsfests empfiehlt Sprecherin Yvonne Heckl: „Wir haben auf dem Festgelände genügend Toiletten, da ist immer jemand da, der dafür sorgt, dass sie sauber sind.“

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