Italien gegen Bayern: Das große Flirt-Duell

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Dieses Wochenende bekommen die bayerischen Männer auf der Wiesn harte Konkurrenz: Die Italiener sind da. Und sie haben es auf die feschen Madln abgesehen. Sie baggern, was das Zeug hält und setzen dabei voll auf ihren südländischen Charme. Ob der reicht? Oder macht ihnen ihr Macho-Ruf einen Strich durch die Rechnung und die Einheimischen haben die Nase vorn? Die tz hat einen Italiener und einen Bayern am Donnerstagabend beim Baggern beobachtet. Wer gewinnt das Flirtduell?
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Stahlblaue Augen als dunkler Typ – damit hat Luca (31) schon in den vergangenen Jahren auf der Wiesn gepunktet. Mit nur einer hat der Marketingangestellte aus Barga in der Toskana länger Kontakt gehalten. „Um die große Liebe zu finden, sind doch die wenigsten hier …“ Luca ist seit Juni Single. Am Donnerstag ist sein dritter und letzter Tag hier mit seinen fünf Kumpels. Am Mittwoch hat er nach eigenen Angaben zwei Damen geküsst. So soll’s weitergehen! Wegen einer verlorenen Wette muss er heute Hemd und Krawatte tragen. Ob die Mädels drauf stehen werden?
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Für die bayerischen Buam zieht Jens Trede (33) ins Rennen um den heißesten Wiesn-Flirt. Der Feuerwehrmann aus Nürnberg fährt seit 1997 jedes Jahr zum Oktoberfest nach München. Im Gepäck: Seine besten Kumpels, Lederhosen – und natürlich sein Handy, in dem noch viel Speicherplatz für die Telefonnummern hübscher Madln ist. Jens ist seit einem Jahr Single – mal sehen, ob sich das auf der Wiesn ändert. Jens ist kein Draufgänger, die Macho-Tour liegt ihm nicht. Trotzdem hat er eine Gemeinsamkeit mit den Ragazzi aus Italien: Auch der Franke ist mit dem Wohnmobil angereist …
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17 Uhr: Luca ist heiß. Er geht gleich in die Vollen: Sein Revier sind die Gänge im Hacker, da kommen die meisten Mädels vorbei. Fürs Feiern ist auch später noch Zeit. Baggern ist schließlich harte Arbeit. Luca hat sich auf blonde Damen in Dirndl spezialisiert. Aber irgendwie läuft’s nicht rund. Die ersten vier Damen ziehen gleich weiter, als er sie spontan in den Arm nimmt. „Ich steh’ nicht auf Aufreißer“, sagt Anne (19) und windet sich heraus.
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So schnell schießen die Franken nicht: Jens und seine Kumpel Thomas (29) und Sandro (23, v. r.) lassen es ruhig angehen. Eine Mass zum Aufwärmen, Zelt-Atmosphäre schnuppern, eingrooven. Die Voraussetzungen stimmen: Die Jungs haben sich ­einen Platz im Mittelschiff des Hackerzelts erkämpft. Hier im Hexenkessel rechnen sie sich die besten Chancen aus. Jens’ Blick scannt die ­Mädels. Noch keine Interessante dabei …
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18.30 Uhr: Geht doch! Eineinhalb Stunden später hat Luca zwei neue Nummern – die ruft er später nach der Sondierung mal an. Wenn Luca wüsste, dass Simone (21) ihre nur hergegeben hat, damit sie weiter ziehen kann … Obwohl: Ein kleines Blitzen war schon in ihren Augen. Hemd und Krawatte scheinen wider Erwarten gut anzukommen. Luca hat die zweite Mass. Jetzt kommt er richtig in Fahrt. Mal sehen, ob die Mädels jetzt auch anhänglicher werden?
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Es wird langsam, Jens kommt in die Gänge. Ganz Gentleman, serviert er den Mädels an seinem Tisch ein Hendl. Sehr charmant. Der Feuerwehrmann löscht seinen Durst mit der zweiten Mass. Er wird immer lockerer, quatscht jede an, verteilt Komplimente. Seine Augen funkeln, die der Frauen auch. Flirten, tanzen, mitgrölen. Mann, macht das Spaß! Das ganze Zelt steht auf den Bänken, die Hände zum Himmel gestreckt.
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20 Uhr: Luca schießt schärfer: Frau abchecken, etwas besonderes an ihr suchen und da­rauf anquatschen. Er spricht Anna (26; Foto li.) auf ihre Lederhose an – und hat sofort ihre Freundinnen Michelle (26) und Sabrina (25, re.) an der Seite. „Auf Italiener fallen wir nicht rein – wir unterhalten uns nur“, beteuern sie sich gegenseitig. Ihre Gesten sprechen eine andere Sprache. Luca hat es drauf. Hier ein Lächeln, da ein Lächeln, immer tiefe Blicke in alle drei Augenpaare. Vielleicht hätte Luca sich aber auf eine konzentrieren sollen?: Am Ende ziehen alle drei weiter.

Sehen Sie hier ein Oktoberfest-Flirtduell zwischen einem Italiener und einem bayerischen Buam.

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