"Focus": Strafbefehl gegen Wiesn-Wirt Krätz beantragt

München - Ein Angestellter erhebt schwere Vorwürfe: Wiesn-Wirt Sepp Krätz soll ihn getreten haben. Laut einem Medienbericht hat die Staatsanwaltschaft einen Strafbefehl beantragt.

Einer Vorabmeldung des am Samstag erscheinenden Nachrichtenmagazins „Focus“ zufolge wirft die Staatsanwaltschaft Sepp Krätz Körperverletzung vor: Sepp Krätz, der Wirt des Wiesnfestzeltes „Hippodrom“, soll während des Oktoberfests 2010 einen Mitarbeiter angegriffen haben.

Bei der Staatsanwaltschaft war auch auf mehrfache dapd-Anfrage niemand für eine Stellungnahme zu erreichen. Laut „Focus“ handelt es sich bei dem mutmaßlichen Opfer des Angriffs um einen Studenten aus Kamerun, der als Putzkraft in Krätz' Festzelt arbeitete. Dieser habe am im September 2010 Strafanzeige gestellt und angegeben, Krätz habe ihn „zwei Mal mit voller Wucht getreten“.

Nach Informationen des Nachrichtenmagazins hat ein Zeuge den Vorfall bestätigt. Nach dem Willen der Staatsanwaltschaft solle gegen den Wirt nun eine Strafe von 60 Tagessätzen à 300 Euro verhängt werden. Krätz wolle gegen einen Strafbefehl zwar Einspruch einlegen, sei aber zur Zahlung von Schmerzensgeld bereit.

Rubriklistenbild: © Schlaf

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