Flirt-Spickzettel und Vegi-Geheimnis: Pikante Wiesn-Beichten

1 von 8
Die Frauen belogen: „Psst! Nicht weitersagen!“, flüstern Horst (73) und Tobi Berger (45) vom Vogelpfeifer-Standl. Ihr Geheimnis: „Vergangenen Donnerstag kamen wir erst um 1.30 Uhr heim. Unseren Frauen haben wir erzählt, wir hätten noch arbeiten müssen – dabei samma beim Käfer versumpft …“ Tobi beichtet eine weitere, ältere Geschichte: Er habe mal den ehemalige Kultusminister Hans Zehetmair veräppelt. „Ich hab ihm einen billigen Slibowitz für einen echt bayerischen Enzian verkauft – der hat vielleicht das Gesicht verzogen beim ersten Schluck!“
2 von 8
Lassen uns einladen: Warum selbst zahlen, wenn’s auch anders geht? Sara (21, l.) und Hannah (24) lassen sich auf der Wiesn am liebsten von feschen Buam eine Mass spendieren. „Wir sind Studentinnen – da geht das Oktoberfest ganz schön ins Geld“, gesteht Sara. Ihr Fazit nach fünf Wiesn-Tagen in Folge: Die Preußen sind am spendabelsten. „Unser Tipp an alle Mädels: Stellt euch an die Bar, da wird man besonders schnell eingeladen.“
3 von 8
Lebe fleischlos: Jeden Tag verkauft Chicki (26) bei Ables Spanferkel-Standl unzählige Spanferkelsemmeln – dabei isst die Münchnerin selbst kein Fleisch. „Ich bin seit 15 Jahren Vegetarierin. Ich liebe Tiere einfach zu sehr.“ Sie wollte schon immer auf der Wiesn arbeiten. „Als ich das Angebot hier bekommen habe, habe ich erst mal geschluckt. Aber dann fand ich es lustig.“ So sehen es auch die Kollegen. „Die wollen mich immer überreden, mal zu probieren. Aber auch wenn das Spanferkel appetitlich aussieht – ich bleibe bei der Vegetarier-Alternative: Semmel mit Senf und Tomaten.“
4 von 8
Flirt-Spickzettel: Wenn dass die Madln wüssten: Mark Tanasichuk (28) aus Kanada hat sich einen Flirt-Spickzettel auf den Unterarm gemalt. Darauf steht „Ihr seid alle wunderschön“ und „Du bist wunderschön“. Je nachdem wie viele Herzdamen vor ihm stehen, wählt er den passenden Spruch aus.
5 von 8
Funktioniert hat’s noch nicht.
6 von 8
1000 Euro für 3 Tage: Wie viele Schuhe man dafür kaufen könnte! Elio (38) aus Mailand haut an drei Tagen Wiesn 1000 Euro auf den Kopf. „150 Euro gehen allein am Tag für Essen und Bier drauf, 200 Euro pro Nacht für das Hotel“, sagt der Polizist. Seine Freundin daheim in Italien weiß nichts von seinen immensen Wiesn-Ausgaben: „Sie würde mich für verrückt erklären!
7 von 8
Größeres Dirndl gekauft: Man sieht’s ihr gar nicht an – aber Marketingleiterin Tatjana Schnetz (28) ist süchtig nach Wiesn-Schmankerln. „Ich arbeite zurzeit in Thailand und kann gar nicht genug vom Essen in der Heimat bekommen. Ich esse bis zu vier warme Gerichte pro Tag – ich bin ja bald wieder weg. Gestern waren’s zwei Ochsensemmeln, ein Langos und ein Burger, heute habe ich schon zwei Sauerbraten verputzt.“ Das bleibt natürlich nicht ohne Folgen: Noch während der Wiesn musste Tatjana sich ein neues, größeres Dirndl kaufen. „In das alte Dirndl hab ich einfach nicht mehr reingepasst. Und ganz ehrlich: Das neue Dirndl spannt auch schon wieder …“ Aber sie nimmt’s mit Humor.
8 von 8
Sushi muss auch mal sein: Moment mal: Sushi auf der Wiesn? „Das darf man gar nicht laut sagen“, verrät Wirt Günter Steinberg vom Hofbräuzelt. „Aber wir essen während der Wiesn auch mal Sushi!“ An 15 von 16 Tagen Wiesn kommen im Stüberl der Steinbergs traditionelle Schmankerl von der eigenen Karte auf den Tisch. Aber an einem Tag gibt es mittags statt Hendl und Bier Asiatisch, dazu ein Glaserl Weißwein: „Das ist leicht und bekömmlich“, schwärmt Margot Steinberg. „Und eine schöne kulinarische Abwechslung!“

Auch interessant:

Lesen Sie auch:

Servus, Oide Wiesn! So war der letzte Tag

Servus, Oide Wiesn! So war der letzte Tag

Darum gibt es auf der Wiesn eine Prinzregenten-Torte

Darum gibt es auf der Wiesn eine Prinzregenten-Torte

Tag 16 auf der Wiesn: So ausgelassen wurde im Schützenfestzelt gefeiert

Tag 16 auf der Wiesn: So ausgelassen wurde im Schützenfestzelt gefeiert

Cyberspace oder XXL Racer: Wo ist der Spaß  am Limit?

Cyberspace oder XXL Racer: Wo ist der Spaß  am Limit?

Kommentare