Wiesn-Aufbau: Festwiese wieder gesperrt

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Ein Gabelstapeler lädt auf der Theresienwiese die ersten Bauteile für ein Bierzelt ab.

München - Seit Samstag wird auf der Theresienwiese wieder gearbeitet. Dann starten die Vorbereitungen für die Wiesn 2011 mit dem Aufbau der 14 Festzelte. Nicht bei allen löst das pure Vorfreude aus.

Wer von einer Seite der Festwiese auf die andere will, muss ab Samstag wieder den weiten Weg außen herum in Kauf nehmen. Mit Beginn des Wiesn-Aufbaus wird der nördliche Teil der Theresienwiese auch in diesem Jahr wieder zur Sperrzone. Während der Aufbauphase gilt das Gelände als Baustelle. „Das Betreten dieser Baustelle ist Unbefugten aus Sicherheitsgründen verboten“, heißt es dazu auf der Homepage der Stadt. Erst südlich der Matthias-Pschorr-Straße ist die Querung der Theresienwiese wieder möglich.

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Dass seit einigen Jahren das Oktoberfestgelände für Auf- und Abbau gesperrt wird und damit von Mitte Juli bis November nicht passierbar ist, ärgert die Anwohner und den Bezirksausschuss (BA) Schwanthalerhöhe. Vehement hat sich der BA deshalb für eine Lösung stark gemacht - bisher vergeblich. „Wir haben nicht das erreicht, was wir wollten“, sagt Gerhard Mayer, Vorsitzender des Unterausschusses Planen, Bauen, Wohnen im BA.

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Der BA hatte sich dafür eingesetzt, auf der Baustelle einen schmalen Korridor frei zu halten, um eine Querung in ost-westlicher Richtung möglich zu machen. Die Stadt hatte den Vorschlag aber abgelehnt. Begründung: Das Gelände müsse als Gesamtbaustelle betrachtet werden, auf dem die Arbeiter und Baumaschinen problemlos hin und her fahren können, ohne umständlich von Süden oder Norden auf die getrennte Baustelle zufahren zu müssen. Stattdessen wurde zwischenzeitlich sogar die Möglichkeit einer Brücke über die Wirtsbudenstraße geprüft, aus Platz- und Kostengründen aber schnell wieder verworfen.

So bleibt allen, die über die Theresienwiese müssen, bis November auch in diesem Jahr nichts anderes übrig, als für den Weg ein paar Minuten mehr einzuplanen.

Fabian Herrmann

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