Festgottesdienst im Hippodrom

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Erzbischof Agostino Marchetto während der Messe im Hippodrom.

München - Erzbischof Agostino Marchetto aus Rom hat zum 200-jährigen Bestehen des Oktoberfestes am Donnerstag den traditionellen Wiesn-Gottesdienst zelebriert.

Im Festzelt Hippodrom, wo sonst die Gäste schunkeln, flirten und trinken, feierte der Geistliche ein festliches Pontifikalamt. Hunderte Schausteller, Wirte, Budenbesitzer und Gäste aus der Bevölkerung nahmen teil. Dabei wurden auch ein Bub und ein Mädchen aus einer Schaustellerfamilie getauft.

Erzbischof Marchetto segnete außerdem mit Pfarrer Martin Fuchs von der Katholischen Circus- und Schaustellersorge und Pfarrer Horst Heinrich von der Evangelischen Schaustellerseelsorge die neue Fahne des Deutschen Schaustellerbundes. Die schwarz-rot-goldene Fahne zeigt die 16 deutschen Bundesländer und den Wahlspruch der Schausteller “Die Welt ist unser Feld“.

Da Schausteller viel unterwegs sind und sich keiner Pfarrgemeinde zugehörig fühlen können, kommen die Seelsorger zu ihnen, reisen von Volksfest zu Volksfest, feiern dort Gottesdienste und spenden Sakramente. Der Gottesdienst auf dem Oktoberfest hat seit 50 Jahren Tradition.

Bilder vom Gottesdienst

Schausteller-Gottesdienst im Hippodrom

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