Weniger Besucher, zufriedene Wirte

Das ist die erste Wiesn-Bilanz

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Das Kettenkarussell ist ein Wiesn-Klassiker

München - Erst der Regen, dann die Sonne: Das wechselhafte Wetter am ersten Wiesn-Wochenende schlägt sich schnell nieder: Wir zeigen die erste Wiesn-Bilanz, die Schattenseiten inklusive.

Wie im vergangenen Jahr kamen am Samstag und Sonntag 850 000 Besucher auf die Wiesn – weniger als die üblichen eine Million Gäste. Die Veranstalter sind trotzdem zufrieden: „Eine bodenständige Wiesn, wie sich’s gehört“, bilanziert Wiesn-Chef Dieter Reiter. Auch der Bierkonsum lag wie 2011 bei knapp einer Million Mass. Die Regendusche traf vor allem die Schausteller: „Wer konnte, ging ins Zelt – das war für uns natürlich schlecht“, sagt Schausteller-Chef Edmund Radlinger. Die Wirte sind mit dem Auftakt zufrieden: „Ein toller Start – und jetzt passt auch das Wetter“, sagt Wirtesprecher Toni Roiderer (Hackerzelt).

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Das BRK meldete am Eröffnungssamstag 619 Patienten – ein Drittel weniger als vor einem Jahr (2011: 942). „Das liegt an der kühlen Witterung und dem Regen“, sagt Sprecher Peter Berbohm. 87 Mal nähten die Rotkreuz-Ärzte Schnitt- und Platzwunden und behandelten 36 Alkoholleichen. 183 Einsätze und 46 Festnahmen meldet die Münchner Polizei in den ersten 24 Stunden der Wiesn: Insgesamt gab es 30 Diebstähle, 46 teils schwere Körperverletzungen und neun Drogendelikte. „Ein völlig normaler Wiesn-Start“, sagt Polizeisprecher Wolfgang Wenger.

Hier geht's zum Ticker des zweiten Wiesn-Tages.

cs, thi

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