Einlass gegen Geld: Wiesn-Ordner festgenommen

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Manch einer würde viel dafür geben, ins volle Zelt reinzukommen.

München - Drei Ordner und eine Putzfrau haben am Samstag Wiesnbesucher gegen Geld ins volle Zelt gelassen. Auf sie wartet eine Anzeige wegen Betruges.

Ein Taschendiebfahnder der Bundespolizei hatte die Ordner und die Reinigungskraft auf den Toiletten beobachtet, wie diese gegen 15 Uhr Festbesuchern gegen Bezahlung Zutritt in das bereits geschlossene Festzelt ermöglichten.

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Einsatzkräfte der Festwiesnwache nahmen die drei Ordner im Alter von 33 bis 44 Jahren sowie die 25-jährige Putzkraft fest. Nach Rücksprache mit der diensthabenden Staatsanwältin wurde gegen alle vier Anzeige wegen Betruges erstattet. Man geht davon aus, dass das Quartett sich auf diese Weise mehrere hundert Euro illegal dazu verdient hat.

Den Ordnern wurde vom Kreisverwaltungsreferat ein sofortiges Beschäftigungsverbot ausgesprochen.

In einem zweiten Fall, gegen 15.20 Uhr, wurden Gewerbebeamte der Festwiesnwache an einem Seiteneingang eines Festzeltes von einem 33-jährigen Togolesen angesprochen, der den beiden Beamten in Zivil gegen Bezahlung Zutritt in das bereits geschlossene Festzelt gewähren wollte. Für eine Person verlangte er dafür 30 Euro. Die Schleusung für zwei Personen sei im „Angebot“, hier läge der Preis bei insgesamt 50 Euro. Auch der Togolese, der kein Angestellter des Festzeltes ist, muss sich nun wegen Betrugs strafrechtlich verantworten.

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