Wiesn-Start: 1 Million Besucher - 1 Million Mass

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Eine Million Besucher, eine Million Maß Bier und Millionen-Umsätze - das erste Wiesn-Wochenende war ein toller Erfolg.

München - Gut eine Million Besucher kamen am ersten Wiesn-Wochenende. Das Rote Kreuz hatte weniger zu tun als im vergangenen Jahr. Vier Masskrugschlägereien gab es aber doch.

Gut eine Million Menschen haben nach Schätzungen der Stadt bis Sonntagabend das Oktoberfest besucht. Davon kamen rund 66 000 zur Historischen Wiesn. Die Besucher aßen zehn Ochsen und tranken eine Million Mass Bier.

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„Das ist ein traumhafter Start“, sagte Wiesn-Chefin Gabriele Weishäupl. Die Begeisterung für die Historische Wiesn sei noch größer als angenommen. Sie freue sich über das „typisch münchnerische Publikum“. Ihr Fazit: „Es war gigantisch.“

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Die Polizei hielt sich mit Personenkontrollen auf der Wiesn zurück. Dafür hatten die Beamten und die Rettungskräfte in den Zelteneiniges zu tun. Allein am Samstag kam es zu vier Masskrug-Schlägereien: Im Winzerer Fähndl gerieten am Nachmittag ein 20-jähriger Münchner und ein 29-jähriger kanadischer Tourist aneinander. Der Münchner schlug dem Kanadier den Krug so heftig auf den Kopf, dass er mit Platzwunde und Gehirnerschütterung ins Krankenhaus eingeliefert werden musste. Außerdem verletzten herumfliegende Splitter des Masskrugs zwei Begleiter des Kanadiers.

Wenig später eskalierte im Hofbräuzelt ein Streit zwischen einem 27-jährigen Australier und zwei 18 und 20 Jahre alten Brüdern aus Frankreich. Einer der Franzosen - welcher, das ist noch unklar - zog dem Australier den Masskrug über den Schädel, wobei dieser eine Gehirnblutung erlitt. Er liegt in der Klinik, die Franzosen sitzen in Haft.

Nach Schankschluss krachte es nochmal: Während im Löwenbräuzelt ein 29-Jähriger einen 32-Jährigen mit dem Masskrug schlug, wurde der Krug in der Fischer-Vroni geworfen: Er traf einen 45-Jährigen, der an dem Streit zwischen zwei Münchnern unbeteiligt war. Er verlor mehrere Schneidezähne. Insgesamt habe die Zahl der Einsätze etwa auf Vorjahresniveau gelegen, teilte die Polizei mit.

Das Bayerische Rote Kreuz (BRK) versorgte mit 718 Patienten weniger als im Vorjahr (811). Wegen des kühleren Wetters gab es kaum Gäste mit Kreislaufbeschwerden. 55 Besucher (Vorjahr: 65) mussten wegen einer Alkoholvergiftung behandelt werden, darunter zwei Jugendliche unter 16 Jahren (2009: fünf).

bst/pv

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