Dreijähriger verletzt sich auf Karussell

München - Ein Bub hat sich auf einem Wiesn-Karussell verletzt. Eigentlich dürfen Kinder unter vier Jahren gar nicht mit dem Fahrgeschäft fahren. Die Mutter hatte aber darauf bestanden.

Am Montag gegen 10 Uhr fuhr ein dreijähriger Bub mit dem Kinderkarussell auf der Wiesn. Seine Mutter stand vor dem Fahrgeschäft. Während der Fahrt wollte das Kind plötzlich vom Karussell springen, stürzte dabei und kam mit dem rechten Bein unter das Karussell-Motorrad. Das Kind zog sich dabei eine Unterschenkelprellung zu und wurde nach der Erstversorgung vor Ort in eine Münchner Klinik gebracht.

Eine Überprüfung des Vorfalls ergab, dass die Richtlinien für den Bau und Betrieb von fliegenden Bauten verbindlich vorschreiben, dass Kinder unter vier Jahren in diesem Fahrgeschäft nur in "sicheren" Fahrzeugen wie Autos transportiert werden dürfen. Auf Motorrädern, wo Kinder herunterspringen können, dürfen unter Dreijährige nicht mitfahren. Diese Sicherheitsbestimmungen waren mit Hinweisschildern an dem Karussell angebracht.

Der Betreiber machte die Mutter vor Beginn der Fahrt auf diese Vorgabe aufmerksam. Die Mutter forderte jedoch vehement die Mitnahme ihres Kindes auf dem Motorrad. Um eine Auseinandersetzung mit der sehr bestimmt auftretenden Mutter zu vermeiden, startete der Betreiber letztendlich das Fahrgeschäft.

mm

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