Beim Anstich am Ude-Tisch

Hi! Wer ist eigentlich das?

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Cincinnatis Bürgermeister Mark Mallory saß am Tisch mit Christian Ude und Co.

München - Es ist ein erlauchter Kreis, der OB Christian Ude beim Anzapf-Ritual begleiten darf. Seine Frau Edith, Horst und Karin Seehofer oder auch Wiesnstadtrat Helmut Schmidt. Doch diesmal saß auch einer mit am Tisch, den wohl nur die wenigsten Münchner kennen: Mark Mallory.

Der ist Bürgermeister der amerikanischen Partnerstadt Cincinnati (Bundesstaat Ohio) und war nach 2008 erst zum zweiten Mal auf der Wiesn.

Ihn ereilt übrigens das gleiche Schicksal wie seinen Amtskollegen Ude (65), der alterbedingt nicht mehr antreten darf: „Ich bin zwar erst 51, aber ich darf bei der nächsten Wahl nicht mehr antreten. Nach zwei Amtszeiten ist Schluss. Genau wie beim amerikanischen Präsidenten“, erklärt der Rathauschef der 300 000-Einwohner-Stadt. Mit Obama hatte Mallory erst im Juli ein Treffen – beide sind Demokraten, und auch der US-Präsident stammt aus Ohio.

Mark Mallory will auch nach seiner Zeit als Bürgermeister wieder nach München kommen. „Ich mag die Bayern und ihre Gastfreundschaft.“ Nur einen kleinen Makel hat das größte Volksfest der Welt für Mallory: Er mag kein Bier. Deshalb war er auch der Einzige am OB-Tisch droben in der Ratsboxe vom Schottenhamel-Zelt, dem kurz nach dem Anstich eine frische Spezi-Mass serviert wurde. Na, dann (trotzdem) Prost!

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