Wiesn Wissen: Die dunkle Welt des Grauens

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Die dunkle Welt der Wiesn.

Gespenstisches Schummerlicht, grüne Fratzen und gehässiges Gelächter. Eine dunkle Welt – mitten im bunten Wiesn-Treiben. Kann man in der Geisterbahn „zu Tode erschreckt“ werden?

Könnte eine Fahrt durch das Geisterschloss so erschrecken, dass einem gleich das Herz stehenbleibt?

„Theoretisch wäre es tatsächlich denkbar, doch in der Praxis kommt sowas natürlich eher nicht vor.“, meint Dr. med. Oliver Seemann, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie.

Unser Experte rät: Wer ein schwaches Herz hat, sollte sich derartige Fahrten besser verkneifen. Der Grund: Das vegetative Nervensystem ist überlastet. Und zwar das unbewusste, das wir mit Absicht nicht kontrollieren können.

„Wenn alle Neuronen abfeuern, dann wird’s kritisch.“ Man kann sich das vorstellen wie einen starken Stromschlag, der durch den Körper schießt. Unter Umständen kann ein zu großer Schock zum Herzstillstand führen.

Was kann man gegen einen großen Schrecken tun? Johanniskraut empfiehlt der Experte. Und – man höre und staune – auch Alkohol: „Ab einem Promille wird man müde“, sagt Seemann. Die wesentlich ungefährlichere – und angenehmere – Alternative ist aber: „Nehmen Sie sich jemanden mit, der noch mehr Angst hat. Ein junges Mädel weckt den Beschützerinstinkt. Dadurch gruselt man sich selbst weniger.“

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