Wiesn-Technik: Hier steckt Siemens drin

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Der Siemens-Experte ist begeistert. „Die Technik ist total alt. Aber sie funktioniert immer noch!“, sagt Wolfgang Sanders. Ein original Siemens-Motor aus dem Jahr 1939 bringt die Fahrt ins Paradies zum Drehen. Der Besitzer Toni Schleifer ist stolz auf sein Gefährt. 2003 hatte er die Bahn gekauft. „Das Karussell war seit Mitte der 50er eingelagert.“
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Gekostet hatte die Bahn 1939 ungefähr 25 000 Mark. „Das Karussell ist fast komplett original. Es wurde ja jahrelang nicht gefahren“, sagt Schleifer.
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Kein Bier mehr da? Im Hackerzelt unmöglich. Vier Tanks hat das Zelt. Inhalt: 100 000 Liter! „Rekord sind am Tag zwischen 70 000 und 80 000 Liter. Außerdem wird jeden Tag nachgefüllt“, sagt Uwe Daebel von Hacker-Pschorr.
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Die Steuerung läuft über Computer mit Siemens-Programmen. 260 Meter Pipeline bringen das Bier zur Schänke. Zum Zapfen dauert es pro Mass dann nur drei Sekunden.
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66 Meter freier Fall. Ist das sicher? „Ein Absturz ist nicht möglich. Wir haben acht Bremsen. Eigentlich bräuchten wir aber nur zwei. Der Weg zum Turm ist gefährlicher als die Fahrt“, sagt Christian Preuß vom Power-Tower.
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Zwei je 612 PS starke Siemens-Motoren ziehen die 13 Tonnen schwere Gondel mit Platz für 32 Personen nach oben. Mit 16 pro Sekunde geht es dann wieder abwärts. Das braucht viel Energie: „Wir haben Stromkosten von 700 bis 800 Euro am Tag“, sagt Preuß.
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50 Meter hoch, 40 Gondeln mit Platz für 400 Besucher, 20 Container Material: das Riesenrad. Wir haben 2012 unsere Schaltzentrale für eine halbe Million Euro erneuert“, sagt Eckehard Vogel, Mitbesitzer des Riesenrads. Neben der Steuerung kommt auch der Motor von Siemens. 200 kW leistet der Motor, rund 270 PS. „Das Wichtigste ist die Befüllung und das Ausladen der Gondeln. Es muss gleichmäßig sein, damit überall gleich viel Gewicht ist“, erläutert Wolfgang Sanders von Siemens.
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Neben der Steuerung kommt auch der Motor von Siemens. 200 kW leistet der Motor, rund 270 PS. „Das Wichtigste ist die Befüllung und das Ausladen der Gondeln. Es muss gleichmäßig sein, damit überall gleich viel Gewicht ist“, erläutert Wolfgang Sanders von Siemens.

Die tz hat zusammen mit einem Technik-Experten von Siemens, Wolfgang Sanders, einen Wiesn-Rundgang gemacht. Sie werden überrascht sein, wie viel und wo Siemens im Oktoberfest steckt.

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