Kennen Sie das Oktoberfest? - 10 Fakten

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Die 10 wichtigsten Fakten zum Oktoberfest: Vor 200 Jahren heiratete Kronprinz Ludwig von Bayern seine Prinzessin Therese von Sachsen-Hildburghausen. Zur Feier lud er nicht nur den Adel, sondern auch das einfache Volk zu einem großen Festmahl ein. Höhepunkt war ein Pferderennen auf der, nach der Braut benannten Theresienwiese - die Geburtsstunde der Wiesn.
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Dass das Oktoberfest entgegen seinem Namen bereits im September beginnt, hat einen praktischen Grund: Ende des 19. Jahrhunderts wurde der Wiesn-Start bewusst vorverlegt, um vom besseren Wetter des Altweibersommers während der Festzeit zu profitieren. Das Oktoberfest endet aber weiterhin am ersten Oktoberwochenende. 
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Seit 1879 bildet der Einzug der Wiesn-Wirte den Auftakt zum Oktoberfest. Festlich geschmückte Pferdegespanne ziehen die Fässer der Brauereien. Der Zug endet traditionsgemäß im Schottenhamel-Zelt, der ältesten Brauerei, die heute noch auf der Wiesn vertreten ist. Von dort zapft der amtierende Oberbürgermeister das erste Fass Bier an.
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Tradition und Gesetz bestimmen, wer auf der Wiesn Bier ausschenken darf. Die begehrte Lizenz erhalten nur Münchner Brauereien nach den strengen Vorgaben des bayerischen Reinheitsgebotes von 1516. Dort sind die erlaubten Zutaten, die Brauzeit und die Lagerung festgehalten.
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Kein anderes Bier schmeckt wie das Wiesn-Bier. Eigens für das Volksfest brauen die Wirte den Gerstensaft mit einer höheren Stammwürze und einem bis zu 1,3 Prozent höherem Alkoholgehalt. Eingeführt wurde das Spezialbier übrigens 1872 vom Wirt des Schottenhamel.
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Schiffschaukel und Kettenkarussell sind die ältesten Fahrgeschäfte auf der Wiesn. Seit 1919 betreibt die Familie Kalb, mittlerweile in dritter Generation, ihren "Kettenflieger". Noch älter ist nur das "Original-Zauber-Spezialitäten-Theater" der Familie Schichtl. Seit 1869 zieht die offene Bühne ihre Zuschauer mit gruseligen Kuriositäten wie einer "Live-Enthauptung" in ihren Bann.
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Die begehrtesten Jobs auf der Wiesn werden nur selten frei: Wer sich bei der Stadt um eine Stelle als Wiesn-Wirt bewirbt, landet schon mal für 20 Jahre auf der Warteliste - bis sich ein anderer verabschiedet. Der Job ist allerdings ganz schön teuer: Rund zwei Millionen Euro kann allein der Auf- und Abbau eines Festzeltes kosten. Deshalb schaffen auch nur die erfahrensten Wirte den Sprung in das Amt.
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In einen Masskrug passt ein Liter Bier - theoretisch. In der Realität sieht das oft anders aus: Die offizielle Unterschank-Toleranzgrenze der Stadt ist bei 0,9 Litern angelegt. Alles was drunter liegt, ist strafbar - und wird stichprobenartig von angestellten Bierdetektiven der städtischen Ordnungsbehörde kontrolliert.

München - Die Bierpreise hat jeder Oktoberfest-Fan im Kopf. Sobald Biertisch-Bekanntschaft aber nach Geschichte und Traditionen fragt, kratzt sich selbst der vermeintliche Wiesn-Kenner so manches Mal am Kopf.

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