Alles rund um die große Wahl

tz-Wiesn-Madl Stephanie: Unser Herzerl von der Wiesn

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­Stephanie arbeitet regelmäßig am Her­zerl-Stand ihrer Familie auf der Wiesn.

Das tz-Wiesn-Madl: Eine rauschende Party-Nacht zum Finale, fesche Gewinnerin, ein rasanter Hauptpreis und so viel Spaß. Hier erfahren Sie alles rund um die Wahl.

Hier strahlt die Siegerin!

Und die Siegerin heißt … Stephanie!“ Erst konnte es Stephanie Bachinger (28) aus München gar nicht fassen, als tz-Chefredakteur Rudolf Bögel ihren Namen bei der Finalparty in den Löwenbräukeller rief. „Ich hab erst überlegt, ob’s noch eine andere Stephanie gibt …“

Doch spätestens, als unser Wiesn-Madl 2014 den symbolischen Riesenschlüssel für ihren Hauptgewinn in der Hand hatte, machte es klick. Einen nagelneuen Mercedes hat Stephanie gewonnen. „Ich bin total überwältigt.“

Gegen elf Konkurrentinnen hat sich die fesche Brünette im Finale durchgesetzt. Ein echtes Münchner Kindl ist sie – von der Wiesn wohnt sie nur ein paar Meter entfernt. Und überhaupt: Stephanie und Wiesn gehören ganz eng zusammen. Sie arbeitet jedes Jahr dort. Seit über 30 Jahren schon hat ihr Onkel Michael Liederer (53) einen Herzlstand zwischen Augustiner-Zelt und Bräurosl. Ein echter Familienbetrieb.

Klar, dass unser Wiesn-Herzerl da mit anpackt. Die tz hat sie gestern am Standl besucht. Und siehe da: Stephanie hatte gleich Besuch. Konsti Gaitanides von i.D. Riva Tours besuchte sie am Standl. Drei tz-Leser, die beim Wiesn-Madl mit abgestimmt haben, gewannen je eine Reise seines Unternehmens. Auf der Wiesn fuhr Gaitanides eine Runde Autoscooter mit unserem Wiesn-Madl.

Oben: Stephanie mit Mama Brigitte (v.l.), Onkel Michael, Papa Ronald und Bruder Nico

Nach der wilden Fahrt plauderte Stephanie ein bissl über ihre Verkaufstaktik am Herzl-Standl: „Sobald ein Kunde herkommt, frag ich, für wen das Herzl ist. Dann kommt er hier so schnell nicht mehr weg“, sagt sie und lacht. Klar, bei so einer charmanten Verkäuferin. „Die zieht die Männer immer an“, sagt ihr Onkel Michael.

Auch Papa Ronald (55), Mama Brigitte (55) und Bruder Nico (24) helfen beim Herzl-Standl mit. Auf Stephanie sind sie stolz. „Wir haben sie ja auch überredet, mitzumachen“, sagt Bruder Nico. Und fügt verschmitzt an: „So oft, wie ich vorher schon für sie abgestimmt habe, verdiene ich mindestens zwei Reifen von dem gewonnenen Auto.“

Den Flitzer von Mercedes kann Stephanie gut gebrauchen: „Ich habe mir immer ein Auto mit meiner Mama geteilt, aber das ist jetzt kaputt.“ Ein eigenes Auto hatte Stephanie bis jetzt nicht.

Bis Juli war sie noch in der Welt unterwegs. Unser Wiesn-­Madl hat ihr Masterstudium in internationaler BWL in Sydney gemacht. Eineinhalb Jahre war sie in Australien. Eine tolle Erfahrung sei das gewesen, aber jetzt bleibt Stephanie erst mal daheim. „Als ich länger weg war, habe ich erst gemerkt, was ich hier alles habe.“

Und so fängt Stephanie in München im Oktober in ihrem ersten Job im Marketing an. Da unterstützt sie einer ganz sicher: ihr Liebster. Und weil der weiß, was sich gehört, hat er ihr immer wieder mal ein Wiesn-Herzl geschenkt.

Stephanies Favorit am Standl ihres Onkels ist übrigens das mit dem Aufdruck: „Ein Herz für die größte Liebe der Welt“.

Das große tz-Wiesn-Madl-Finale - Teil 1

Das große tz-Wiesn-Madl-Finale - Teil 1

Der lange Weg zum Titel

Nein, Wiesn-Madl wird man nicht an einem Abend – und auch nicht an einem Tag. Insgesamt 525 fesche Madln hatten sich beworben, über mehrere Vorrunden und das Halbfinale hatten sich am Ende zwölf Finalistinnen qualifiziert. Und dann wurde es richtig ernst … Der Weg zum Titel!

Die Einkleidung: Vor einer Woche bekamen die Finalistinnen ihre Ausstattung: Jede der zwölf feschen Damen durfte sich ein festliches und ein traditionelles Dirndl bei Daller Tracht aussuchen, natürlich mit fachkundiger Beratung. Dann ab zum Foto-Shooting an den Stiglmaierplatz! Danach bekamen die Madln dann noch eine spezielle Hausführung bei Mercedes-Benz an der Arnulfstraße. Hier durften sie schon mal den Hauptpreis, einen GLA bewundern – und dazu noch eine Reihe weiterer Schmuckstücke des Hauses.

Das Laufsteg-Training: Sie war eins von Heidis Mädchen, jetzt coacht sie unsere Madln! Neele Hehemann (25) von Germany’s Next Topmodel machte den Kandidatinnen am Nachmittag vor der Party im Laufsteg-Training hübsche Beine. Gerade Haltung! Schultern zurück! Kopf hoch! Aber: „Das Wichtigste ist, dass die Mädels selbstbewusst sind“, sagt Profi Neele. Gar nicht so einfach. „Wenn ich an später denke, bekomme ich jetzt schon Hitzewallungen“, sagt Kandidatin Kristina (22). Neeles Tipp: „Die Ohrläppchen kraulen und tanzen! Das hilft gegen die Nervosität.“ Na dann …

Das Styling: Das Wichtigste beim Wiesn-Make-up? „Frisch muss es ausschauen“, sagt Elisa von der „Make-up Box“. Sie kümmert sich mit Kollegin Luisa auch um die wallenden Mähnen der Madln. Kandidatin Daniela (21) sucht sich einen Fischgrätenzopf aus. „Ich bin gespannt, wie das vom Profi gemacht aussieht.“ Für offene Haare mit Locken entscheidet sich unser späteres Wiesn-­Madl Stephanie (28). „Ich bin sehr aufgeregt – ich hätte nie gedacht, dass ich so weit komme.“ Wenn sie jetzt nur schon wüsste, wie weit sie wirklich kommt …

Der Soundcheck: Von den Madln zu den Buam. Acht Jungs haben die Bühne gestürmt. Die Traunsteiner Hip-Hop-Band Mundwerk-Crew spielt sich am Nachmittag ein. Sänger Sebi (28) freut sich schon auf den Abend. „I bin a Weiß-Blauer“ werden sie in ihrem Eröffnungslied singen, boarische Blasmusik-Klänge inklusive. „Wir bleiben nach dem Auftritt bestimmt noch da und trinken ein Bier.“

Der Probelauf: Mal schauen, was die Madln bei Model-Profi Neele gelernt haben. Kandidatin Sandra (29) krönt ihren Probe-Lauf mit einem Kuss ins noch nicht vorhandene Publikum. „Die Aufregung wird schlimmer“, sagt sie. Zum Entspannen genehmigen sich die Madln ein Glasl Sekt mit tz-Chefredakteur Rudolf Bögel. Dann heißt es auch schon: Ab ins Dirndl! Die Schleife richtig binden, die Bluse zurechtrücken – dabei hilft Nue Ammann von Daller Tracht. Die Finalistinnen holen sich noch letzte Tipps von Vorjahres-Siegerin Elisabeth. Kurz vor dem großen Auftritt stellen sie sich in einen Kreis. „Auf uns!“, rufen sie.

Das tz-Wiesn-Madl-Finale 2014 - Teil 2

Das tz-Wiesn-Madl-Finale 2014 - Teil 2

Loses Mundwerk, Riesengaudi

Nur ein tz-Wiesn-Madl konnte gewinnen, gefeiert haben über tausend Gäste. „Das Wiesn­zelt“ am Stiglmaierplatz war am Donnerstagabend die Bühne für die große Finalparty. Einer der Höhepunkte des Abends: Die Mundwerk-Crew rockte den Saal in den Pausen zwischen Laufsteg-Auftritten und Siegerehrung. Mit ihrem Hit Weiß-Blauer und weiteren Gute-Laune-Liedern vom neuen Album gaben sie richtig Gas. Das Motto der Chiemsee-Rapper: bairische Mundart, unterlegt mit Hip-Hop-Sound. Bei dieser Wiesnmusik der anderen Art wurde selbst dem scheuesten ­Madl das Mundwerk lose. Eine Brezngaudi für die schönen Dirndl-Deandl, die Fans und für alle Münchner, die die Nacht durchtanzen wollten. Denn mit der Siegerehrung war noch lang nicht Schluss. Spätestens als die Kultband Barfuss auf der Bühne Oktoberfest-Klassiker und Evergreens zum Besten gab, zogen die Mädels ihre Stöckerlschuh’ aus und tanzten frei und fröhlich. Freilich riss es auch die Buam vom Hocker, sogar den größten Tanzmuffel. Wie im Wiesn-Zelt eben …

Jetzt fährt sie Mercedes

Eine fesche Siegerin braucht auch ein fesches Auto, oder? Genau so ist es jedenfalls beim tz-Wiesn-Madl: Als Hauptpreis bekommt Stephanie einen GLA von Mercedes-Benz – der ist genauso schick wie alltagstauglich. Nicht zu groß für die Stadt, sicher unterwegs auch auf unbefestigten Wegen. Ein durchzugsstarker Motor und tolle Ausstattung machen das Paket komplett, der Wert liegt bei über 41 000 Euro. Auf dem Foto: tz-Chefredakteur Rudolf Bögel (v.l.), Wiesn-Madl Stephanie, Michael ­Hüneke von Mercedes-Benz München und Benedikt Daller, Chef von Daller Tracht. Liebe Stephanie, wir wünschen ­gute Fahrt und viel Spaß mit deinem neuen Auto!

So setzte sich das Ergebnis zusammen

In der Jury: Rudolf Bögel (v.l.), Michael Küneke, Markus Knall und Benedikt ­Daller

Es war eine schwere Entscheidung für die Jury, die aus tz-Chefredakteur Rudolf Bögel, Michael Hüneke von Mercedes-Benz München, Benedikt Daller, Chef von Daller Tracht, tz-Online-Chefredakteur Markus Knall sowie Elisabeth Kyrein, Wiesn-Madl-Gewinnerin 2013, bestand. Ihre Wertung zählte bei der Krönung des Wiesn-Madls 50 Prozent. 25 Prozent der Stimmen gingen beim Leser-Voting ein, die anderen 25 Prozent bestimmte der Applaus am Abend.

Kim wird Zweite, Rebecca Dritte

Es war eine schwere Entscheidung – bei so vielen schönen Madln. Den zweiten Platz belegte Kim. Die 24-Jährige gab sich souverän und sagte: „Jede, die mitgemacht hat, wollte gewinnen. Vor allem: Ich fahr durchs Rote Meer, juhu!“ Auf die fesche Münchnerin wartet eine Luxus-Kreuzfahrt. Rebecca (22) aus Aying tröstete sich mit dem Gedanken, dass sie sich jetzt noch ein fesches Dirndl kaufen kann. Sie bekam einen Daller-Tracht-Gutschein im Wert von 250 Euro mit nach Hause.

Sie bringt den Glanz

Steffi Schaller, die schöne Stimme von Radio Arabella.

Munter macht Steffi Schaller, die schöne Stimme von Radio Arabella, nicht nur ihre Hörer in der Früh. Charmant führte sie am Donnerstagabend als Moderatorin durch die Siegerehrung des tz-Wiesnmadl. Ihr strahlendes ­Lachen brachte die Bühne im Löwenbräukeller noch mehr zum Glänzen.

Quelle: tz

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