Von der Handtaschen-Hasserin zur Wiesnwimmerl-Produzentin

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Das Wiesnwimmerl erfand Myriam Krall. Die Tasche gibt es in verschiedenen Farben.

Gilching - Alles was man während der Wiesn in der Hand tragen muss, stört eine Frau - diese Erfahrung hat Myriam Krall gemacht. Deswegen erfand die Gilchingerin das Wiesnwimmerl.

„Ich bin ein Handtaschen-Hasser“, bekennt Myriam Krall. Deswegen entwickelte die Gilchingerin ein „Wiesnwimmerl“, das an der Hüfte zum Dirndl getragen werden kann.

Als sich Myriam Krall im vorigen Jahr wieder über unhandliche Accessoirs geärgert hatte, griff sie zum Stift und zeichnete eine Gürteltasche. In einer Lederschneiderei ließ sie ein Exemplar anfertigen. Auf der Wiesn wurde sie sofort auf das ebenso schicke wie eigenwillige Tascherl angesprochen. „In der Nacht habe ich 100 Visitenkarten drucken lassen“, erinnert sie sich. Beim nächsten Wiesn-Besuch wurden ihr diese förmlich aus der Hand gerissen. Nach 48 Stunden hatte sie bei Facebook 120 „Fans“, heute sind es fast 400.

Inzwischen gründete die Firma „Portadonna“. Auf 1400 Stück will es Myriam Krall im ersten Jahr bringen. Ab 74 Euro ist so ein Wiesnwimmerl zurzeit in Kunstleder zu haben, ab 148 Euro in echtem Lamm-Nappa. Die teuerste Variante kostet einschließlich Schmuck 174,50 Euro, der Gürtel kommt mit 32,90 bis 54 Euro dazu.

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