Gott hat unsere Ehe gerettet

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Das Wiesn-Wirte-Paar Steinberg: In ihrem Buch „Maßvoll“ beschreiben Sie, dass es sich mit Mut und Gottvertrauen für das Lebensglück zu kämpfen lohnt.

München - Die Wiesn-Wirte Günter und Margot Steinberg haben ein Buch über ihr Leben geschrieben. Lesen Sie hier, worum es darin geht.

Unter jedem Dach ein Ach“, sagt Margot Steinberg freimütig. Da spielt das Geld keine Rolle, da ist es egal, ob man sich in „der besseren Gesellschaft“ bewegt oder in einer kleinen Mietswohnung in Milbertshofen. „Auch wenn man materiell alles hat. Die Probleme, die am schwersten treffen, kann man mit Geld nicht ausgleichen. Gesundheit, Familie, privates Glück.“ Unter jedem Dach ein Ach. Unter dem Dach von Margot (61) und Günter Steinberg (71), den Wirten vom Hofbräukeller und dem Hofbräuzelt auf der Wiesn, der Tochter und dem Schwiegersohn von Friedrich Jahn, Begründer des einstigen Wienerwald-Imperiums, war die Ehe das große Ach.

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„Wir hatten zwei große Krisen, zuletzt 2003. Wir hätten uns fast getrennt. Aber mit Gottes Hilfe haben wir wieder zueinander gefunden“, sagt Günter Steinberg. Er und seine Margot haben all das durch­gemacht, woran so viele Ehen zerbrechen: viel Arbeit und umso weniger Zeit für den Partner, Rückzug, Schweigen. Seine Flucht in Flirts und Affären. Ihr verletzter Stolz. Die maßlose Enttäuschung beider. Margot hat Hilfe bei Gott gesucht – und gefunden. Und sie hat auch ihren Mann davon überzeugt, sich auf Gott und die Bibel zurückzubesinnen. Die Eheleute haben wieder zueinander gefunden. Über ihr Leben zwischen Bibel und Bier haben sie jetzt ein Buch geschrieben – bzw. haben ihre Geschichte BR-Moderator Peter A. Machac anvertraut, der sie für sie aufgeschrieben hat.

Offen und ehrlich berichten Margot und Günter Steinberg auf 176 Seiten über Höhen und Tiefen ihres gemeinsamen Lebens. Ein mutiger Schritt zweier Menschen, die seit Jahrzehnten eine feste Größe in der Münchner Gesellschaft sind. Und die während ihrer Krisen nicht selten unfreiwilliger ­Gesprächsstoff waren. Heute sprechen Günter und Margot Steinberg aus freien Stücken über ihre Erfahrungen. „Wir wollen anderen Menschen mit unserer Geschichte Mut machen und ihnen sagen: Es gibt immer einen Weg aus der Krise. Es lohnt sich zu kämpfen“, sagt Margot Steinberg. Und sie wollen zeigen, dass der Glaube ein große Stütze sein kann. „Selbst, wenn wir es nicht geschafft hätten, unsere Ehe zu retten. Es ist gut zu wissen, dass Gott uns liebt und uns Halt gibt.“

Günter und Margot Steinberg leben ihren Glauben – jeden Tag. „Es reicht nicht, die Bibel zu lesen, man muss sie studieren“, ist der Wiesn-Wirt überzeugt. Wir nehmen uns jeden Morgen eine halbe Stunde Zeit, lesen gemeinsam in der Bibel und sprechen über das, was uns bewegt.“ Miteinander reden – für Margot Steinberg ist es das ­Allerwichtigste in einer Beziehung. „Wir haben zu spät damit begonnen, die Kluft war schon groß. Dabei sollte man als Paar immer wissen, was den anderen bewegt.“ „Nach dem Verliebtsein fängt die Liebe an“, sagt Margot Steinberg. „Füreinander Dasein in guten wie in schlechten Zeiten. Natürlich sind die Versuchungen oft groß. Aber man darf nie aufhören, mit­einander zu reden und an den Menschen zu glauben, für den man sich einmal aus Liebe entschieden hat.“

Simone Herzner

„Maßvoll“ ist im Verlag SCM Hänssler erschienen und für 15,95 Euro im Buchhandel erhältlich.

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