Der Hit meines Lebens

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Georg Dingler mit Ehefrau Martina

München - Radio-Gong-Boss Georg Dingler dreht gern voll auf, wenn er seine 100 besten Freunde auf die Wiesn ins Weinzelt lädt. So war es auch heuer.

Nein, gewöhnliche Haferlschuh hättn’s nicht getan – es musste schon schwarzer Lack mit Krokoprägung sein, wenn am Revers ein silbernes Polizeisternderl prangt – als frisch ernannter Ehrenkommissar der Münchner Polizei. Überhaupt dreht Radio-Gong-Boss Georg Dingler gern voll auf, wenn er seine 100 besten Freunde auf die Wiesn ins Weinzelt lädt, was immer ein Mega-Wiesn-Hit mit jeder Menge Stars ist.

Seit 25 Jahren ist Commissario ­Giorgio alias Lackschuh-Schorsch inzwischen Chef bei Gong 96,3 und im Weinzelt unterhält er ein eigenes Wiesnstudio. Dass er selbst einmal ein Schlagersänger war, weiß niemand – am Mittwochabend hat er es unter dem Druck der Presse verraten. Und zwar war er der Ersatz-Phil vom Duo Phil & John, nachdem der echte Phil alias Klaus Hill ausgestiegen war. Ihr größter Hit: Marina, ­Marina, Marina... Und: ­Hello, Mary Lou.

Plattenvertrag, Tournee – alles war drin. „Das war nach unserem Auftritt im Deutschen Theater. Plötzlich hab ich Autogramme schreiben müssen als Phil! Mir is des dann zu heiß worn, i hab ja die Branche durch die Arbeit beim BR gekannt“, erinnert sich der Schlager-Schorsch, der schließlich John alias Hans Odenthal sich selbst überließ. „Der war mir jahrelang beleidigt.“ Jetzt singt der Schorsch nur noch daheim für seine Frau: Martina, Martina, Martina oderEin Stern, der ­deinen Namen trägt...

Die war übrigens auch nicht immer allein Martina Dingler, sie war auch mal Assistentin Martina von Michael Schanze in der mega-erfolgreichen Showreihe Flitterabend. Zehn Jahre lang. „Aber das ist jetzt auch schon 20 Jahre her.“ Danach arbeitete sie als studierte Betriebswirtschaftlerin.

Auch Waldi Hartmann war nicht immer der Weißbier-Waldi, der das Paulaner in die Kameras hält. „Ich hab als Discjockey angefangen.“ Als er dann zum Bayerischen Fernsehen ging, spielte er mit Lackschuh-Schorsch in einer Fußballmannschaft – seither sind sie Freunde. Waldis Hit des Lebens: Hotel California von den Eagles. Allerdings Liebeserlebnisse verbindet er damit keine. „Mit Frauen verbind ich gar keine Musik, weil da hab ich mich auf die Frau konzentriert.“ Das kann Roberto Blanco so nicht sagen, weil bei ihm steigt der Blutdruck sofort dramatisch an, wenn er seinen Hit Ein bisschen Spaß muss sein auch nur hört: „Das ist mein Glückssong!“ Und Freundin Luzandra lächelt.

Für Jahrhundertkoch Eckart Witzigmann hat die Wiesn einen ganz anderen Hit: „Die Debreziner von meinem Freund Wallner, der sowieso die besten Weißwürscht macht.“ Und natürlich auch der Klassiker Hendl, den der Ecki mit Haut und Knochen liebt. Sein Mega-Hit aber ist Niki Nicola Schnelldorfer, die er vor zwei Jahren im Hippodrom kennengelernt hat, wo sie mit ihrem Papa, Eis­prinz Manfred Schnelldorfer, zu Gast war. „Es hat gleich g’stimmt und immer noch“, freut sich der Gourmet-König, der in Salzburg die Patronage über den Hangar 7 hat und sonst noch jede Menge Angebote für neue Projekte: „Aber ich wollt’s nächstes Jahr etwas ruhiger angehen – da werd’ ich 70.“ Das wird dann vermutlich ein Mega-Partyhit!

Schon Mittwochabend einen Grund zu feiern hatte Kommissarin Lucas alias ­Ulrike Kriener, die für den Deutschen Fernsehpreis als beste Schauspielerin vorgeschlagen wurde. „Allein die Nominierung ist für mich ein Ritterschlag“, freute sie sich. Dem Lackschuh-Schorsch war das glatt eine Runde Schampus im Steinkrügel wert!

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Gefeiert haben mit Radio Gong in der Hausbox u.a.: die Wiesnwirte Stephan und Roland Kuffler, deren Hit am letzten Wiesn-Tag stets I feel good ist; Schauspieler Hansi Kraus, die Wiesn-Wirte Arabella und Peter Pongratz, deren Hit des Lebens Weil i di mog von Bernie Paul ist („Das hab’ ich meiner Frau zur Hochzeit vor 15 Jahren gesungen.“); Schlagersänger Gus Backus, der im Oktober mit Max Greger, Hugo Strasser und Ambros Seelos auf Swing-Night-Tournee geht; Filmwirtschaftsboss Steffen Kuchenreuther mit Gattin SooLeng, Moderatorin Uschi Dämmrich von Luttitz, für die die Wiesn selbst der weltgrößte Hit ist; Kabarettist Andreas Giebel, der gerade an einem neuen Programm schreibt, das im Februar im Lustspielhaus auf die Bühne kommt; Focus-Herausgeber Helmut ­Markwort mit ­Patricia Riekel, Moderator und Schauspieler Frederic Meisner, Maler ­Wolfgang Prinz, Polizei-Pressesprecher ­Peter Reichl, Wiesn-Königin Regine Sixt, der Koch der Fußballnationalmannschaft, ­Holger Stromberg und Hotelchefin Innegrit Volkhardt.

Ulrike Schmidt

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