Höchst überraschende Auftritte im Hippodrom

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Heino ferite zusammen mit seiner Frau Hannelore auf der Wiesn.

München - Am ersten Wiesnwochenende gab es ein Stelldichein der Stars im Hippodrom. Die Promis feierten zünftig und ließen es teilweise richtig krachen.

Das größte Wiesn-Stelldichein der Stars und Sternchen zum Oktoberfest-Auftakt findet traditionell im Hippodrom statt – auf Einladung von Wiesn-Wirt Sepp Krätz und PR-Lady Birgitt Wolff, was stets jede Menge Überraschungen birgt – bezüglich neuester Familiennachrichten, pikanter Geständnisse oder kleiner Versteckspielchen.

So brachte beispielsweise Fernsehnonne Janina ­Hartwig zwar zum ersten Mal ihren neuen Lebensgefährten mit, doch kamen die beiden nicht direkt miteinander in die Boxe, um nicht die gesamte Pressemeute auf sich zu ziehen. Und freilich, über ihr neues Glück reden wollte die Schauspielerin, die sich vor zweieinhalb Jahren von ihrem Mann, dem Cellisten Michael Hell, getrennt hat, auch nicht. Denn die Geschichte, wie ­Janina Hartwig den Hotelier Reiner ­Fischer aus Lindau am Bodensee lieben gelernt hat, soll eine Illustrierte exklusiv erzählen. Zum ersten Mal gesehen aber haben sich die beiden vor drei Jahren, als Birgitt Wolff für ihren BMW-Kunstkalender im Relais & Château-Hotel Villino in Lindau ein Koch­event veranstaltete, bei dem die TV-Nonne und der gut aussehende Direktor gemeinsam am Herd standen...

Höchst überraschend war übrigens auch das Wiesn-Gastspiel von Schauspieler Karsten Speck und seiner Frau Cora, die eigentlich getrennt sind. „Nee, nee, wir sind nicht wieder zusammen“, stellt Cora klar, „aber wir sind ein Super-Team!“ Ein Team, das sich gemeinsam um den 15-jährigen Sohn Konstantin kümmert, der Jura studieren will, und ein Team, das die letzten Jahre durch alle Tiefen gegangen ist – mit zahlreichen Gerichtsverfahren und Haft. Diese Jahre haben sich ins Gesicht geschrieben – die unbeschwerte Fröhlichkeit ist verschwunden, die die beiden bei ihrem ersten Wiesnbesuch im Jahr 2000 noch so ausgelassen zeigten. Doch Karsten Speck beklagt sich nicht. „Man tut gut daran, die Klappe zu halten, die Sache durchzustehen und erst einmal die Schuld bei sich zu suchen, auch wenn man weiß, dass es nicht so war.“

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Karsten Speck gibt nicht auf. Gerade erst hat er die ­Musik zu einem Theaterstück geschrieben, eine Kinder-Weihnachts-CD gemacht, und er bereitet sich auf neue Bühnenauftritte vor. Beim Oktoberfest wollen seine Frau und er die Sorgen des Alltags einfach mal für ein paar Stunden hinter sich lassen...

Andere ertränken ihre Probleme gleich im Alkohol. Doch Mark Keller würde das nie tun – ja, der Schauspieler hatte sogar noch niemals einen Schwips. Er trinkt Apfelsaftschorle. „Mir hat Alkohol auch als Jugendlicher nie geschmeckt – und genauso geht es meinem Sohn ­Aaron.“ Was heißt: Stimmung hat nichts, rein gar nichts, mit dem Grad von Alkoholisierung zu tun. Allerdings – prominente Erinnerungen an den ersten Schwips sind durchaus amüsant: Janina Hartwig hatte ihren ersten bei der Klassenfahrt in der damaligen DDR. „Da trank man Wermuth. Wie der Berliner sagt, ein sogenannter Schlüpferstürmer. Es ist nichts passiert, aber er hat uns das Hirn ganz schön vernebelt.“

Wolfgang Fierek hatte in seinem ersten Lehrjahr als Feinmechaniker beim Betriebsfest ordentlich über den Durst getrunken. Da trug er ein ­Pepita-Sakko – mit gehäkeltem Schlips und weißem Hemd – ganz wie die Beatles. Für Otto­brunn damals etwas zu schick...

Eine Lehre war der erste Rausch für Thure Riefenstein – an einem 1. Mai. Mit Lederhosen ging der damals 16-Jährige zum Fest, um Mädels kennenzulernen – an keine Einzige konnte er sich am Ende noch erinnern. „So betrunken wie da, war ich seither nie wieder.“

Regisseur Otto Retzer hatte es mit sechs Jahren schon erwischt: Ein ­weher Zahn wurde mit Schnaps betäubt... In heiteren Erinnerungen schwelgten und in bester Stimmung waren u.a. auch: Andrea L’Arronge, die nächstes Wochenende das 1. SOKO-Kitz-Golfturnier ausrichtet, Arthur Brauss, Doreen ­Dietel, John Friedmann, DJ John Jürgens, Regisseurin Heidi Kranz, Anja Kruse, Nicola Tiggeler und Juwelier Jens Schniedenharn.

Ulrike Schmidt

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