Damenwiesn: Im Netz von Regine Sixt

München - Hier mussten die Männer draußen bleiben! Regine Sixt hat am Montag prominente Freundinnen und Bekannte zur traditionellen Damenwiesn im Hippodrom geladen.

Wenn sich auf den Flughafen-Toiletten zu München Ladies aus aller Welt drängeln, um die Business-Uniform gegen ein Dirndl einzuwechseln, dann ist eines klar: Regine Sixt, die Königin des Netzwerkens, hält auf dem Oktoberfest Hof. 1200 Freundinnen aus 28 Ländern bat sie am Montagmittag wieder zur Damenwiesn ins Hippodrom. Unternehmerinnen, Managerinnen, Society-Ladies, Doktorinnen – alle von Rang. Ein Netzwerk, das den ganzen Globus umspannt.

„Das hätte keiner je für möglich gehalten, wie aus einem kleinen Freundeskreis so ein großes Netzwerk entstehen konnte“, wunderte sich sogar Regine Sixt. So schön und opulent wie die Mietwagenlady gestern wieder feierte, so feiert keiner auf der Wiesn: 1200 Lebkuchenherzl mit den Vornamen zierten das Mittelschiff, nebst Luftballons und Wölkchen; Fanfarenbläser begrüßten die Gäste, die nicht einmal der Schnürlregen von dieser Begegnung abhalten konnte, und die Schaulustigen gafften von der Empore auf den Dirndlrausch im Parkett, wo praktisch kein Mann Zutritt hat – außer Wiesn-Wirt Sepp Krätz und ein paar Sicherheitsleute, die einen Extra-VIP-Bereich abschirmen mussten – zum Schutz solcher bedrohter Mädels wie Lilly Becker und Verona Pooth. Weil, wer ko, der ko...

Aber auch die beiden sind schließlich Teil der 1200-köpfigen „Schwarmintelligenz“, die Bunte-Chefredakteurin Patricia Riekel als beste Freundin der Mietwagenlady angesichts der Damenwiesn zum Thema machte und die Ameise bemühte, die erst in der Masse die volle Intelligenz entfalte. „Was ich hier vor mir sehe“, rief sie ins Publikum, „ist ein weiblicher Super-­Organismus!“ Fanden übrigens auch die vielen Männer auf der Empore, die den besten Ausblick auf die Dekolletés der Ladys hatten und ihrer Begeisterung freien Lauf ließen, wie Immobilienbaron Detlef von Wangenheim oder Moderator Alexander Klaus Stecher.

Begeistert von der Damenwiesn ist ausdrücklich auch Wiesnchefin Dr. Gabriele ­Weißhäupl, die Regine Sixts einzigartige Gastfreundschaft würdigte. Ja, es war wieder ein Riesen-Hallo! Leslie von Wangenheim kam extra einen Tag früher von ihrer USA-Reise zurück, um sich in das Damengetümmel zu stürzen. „Ich kenn’ bestimmt die Hälfte“, freute sie sich – stets bereit, auch noch den Rest kennenzulernen. Von Netzwerk zu Netzwerk. „Regine ist die Meisterin des Netzwerkens. Ich schätze ihr Netzwerk sehr und mache es ihr ein bisschen nach: Ich suche für die International Alumni Association die besten Schüler und vermittle sie an die Princeton Universität in Amerika.“

Das Netzwerken nicht nur Spaß ist, weiß Annette Schnell: „Das ist harte Arbeit!“ Und auch Uschi Glas, die Regine Sixt seit 30 Jahren kennt: „Um so einen Event zu arrangieren, muss man fleißig sein. Sixt ist ein Vorbild für alle, die sich sozial engagieren.“ Für Dorissima-Kosmetik-Herstellerin Doris Brugger ist Netzwerken mehr Vergnügen: „Ich netze als Spinne heute hier weiter – bei Regine Sixt lernt man immer neue Leute kennen.“

Allein Stephanie Gräfin von Pfuel hatte das Netzwerken nicht im Sinn. „Ich kenne halt viele Leute und da kommt eins zum anderen.“ Begeistert war auch Lilly ­Becker, die schon zum zweiten Mal bei der Damenwiesn war: „Alle Ladys in Dirndln in jeder Altersklasse – das ist großartig!“ Nach dem Event flog sie wieder nach London zurück –zusammen mit ihrem 19 Monate alten Sohn Amadeus, der dreisprachig erzogen wird: Englisch, Deutsch und Holländisch. Fernsehen tue er allerdings in Deutsch ...

Der Hit des Tages aber war keine Frau, sondern ein Mann: US-Generalkonsul Conrad R. Tribble stimmte für den guten Zweck – die Regine Sixt-Kinderhilfe Tränchen trocknen – unter dem Jubel der ­Damen den Song Country Roads an. Und Gloria Fürstin von Thurn und Taxis dirigierte als internationale Super-Netzwerk-Jetset-Lady die Oktoberfestband Simmisamma. Am Ende war Regine Sixt selig: „Wie ich mich freue, wenn alle wie bunte Schmetterlinge aus allen Teilen der Welt einfliegen, um mit mir gemeinsam ein paar Stunden ungetrübter Freude zu ­erleben!“

Unter den Schmetterlingen u.a.: Nina Ruge, die afghanische Künstlerin Nahid Shahalimi, Kunstmanagerin Mon Müllerschön, Franziska Gräfin Fugger, Hoteliere Innegrit Volkhardt, Societylady Ann-Kathrin ­Bauknecht, Gundel Schautzer, Regisseurin Heidi Kranz, die Schauspielerinnen Eva Habermann, Katerina Jacob und Alexandra Kamp, Stephanie Gräfin von Pfuel, Kunstsammlerin ­Inge Rodenstock, Alexandra ­Oetker, Daniele Thoma, Uschi zu Hohenlohe, die Präsidentin der israelitischen Kultusgemeinde, Dr. Charlotte Knobloch, ­Kirstin Cordes, Galeristin ­Barbara Bernheimer, Angela Wepper, Christian Stamm, ­Angelika Gröger, Ulrike Schmalisch, Gitta Burfind, Petra ­Wössner, Christina Tribble und Dr. Ulrike Muschaweck.

Die ersten Bilder sehen Sie hier:

Die Wiesn-Promis vom Montag

Zum Anbeißen: Die Wiesn-Promis vom Montag und Dienstag

Die Bilder vom Wochenende haben wr hier für Sie zusammengestellt:

Promis auf der Wiesn 2011 - Mit neuen Bildern vom Sonntag

Wiesn-Promis: Bilder von Samstag und Sonntag

Linda von Beck & Ulrike Schmidt

Rubriklistenbild: © dpa

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