Rund um die Wiesn

Wucher-Preise bei Hotels und Gaststätten

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Rund um die Wiesn verlangen Hotels, Restaurants und Kneipen Mega-Preise.

München - Die Wiesn lässt nicht nur in den Zelten die Kassen klingeln. Auch rund ums Festgelände profitieren die Restaurants, Hotels und Imbissbuden vom größten Volksfest der Welt: Hotels, Restaurants und Kneipen verlangen Mega-Preise.

Viele wittern zur Wiesn das große Geschäft: Hotels verlangen für eine Nacht zum Teil das Fünffache, wie der große tz-Test ergab Das überraschende Ergebnis: Auch die Kneipen und Restaurants auf den Zugangsstraßen um die Theresienwiese schlagen beim Preis kräftig drauf, teils um über 50 Prozent!

So kostet etwa ein Spezi im Restaurant Libera am Alten Messeplatz vor der Wiesn 2,90 Euro und jetzt plötzlich 4,30 Euro – macht einen Aufpreis von 48 Prozent! Und nicht nur bayrische Schmankerl werden teurer, auch für einen Dönerteller zahlt der Gast jetzt 25 Prozent mehr (von 6,50 auf 7,50 Euro bei Dönermix in der Schießstättstraße). Und sogar die Fastfood- Kette Burger King hat in der Filiale am Hauptbahnhof an den Preisen geschraubt: Der Hamburger kostet hier jetzt statt 99 Cent satte 1,50 Euro. 51 Prozent mehr!

„Das kann ich nicht für gut heißen“, schimpft sogar Birgit Netzle vom Bayerischen Hotel- und Gaststättenverband in München. Leider aber habe der Verband keinen Einfluss auf die Preistreiberei. „Das ist freie Marktwirtschaft.“ Auch ihrem Kollegen Frank-Ulrich John sind hinsichtlich der Hotel-Preistreiberei die Hände gebunden. „In der Hauptsaison sind Reisen auch teurer. Angebot und Nachfrage regeln den Preis.“

A. Guggenberger, C. Schmelzer, N. Bautz

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