Der große Wiesn-Preis-Vergleich

Hier sind Hendl, Haxn und Strudel am günstigsten

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Wiesn-Schmankerl wie das halbe Hendl sind auf der ganzen Welt beliebt.

München - Schmecken tut’s überall auf der Wiesn – nur die Preise unterscheiden sich von Zelt zu Zelt für das gleiche Gericht teilweise gleich um mehrere Euro! Wir machen den Vergleich!

Update vom 17. Juli 2017: Es ist immer eine der wichtigsten Fragen zur Wiesn: Was kostet die Mass Bier heuer? Wir bieten einen kompletten Überblick über die Bierpreise in den Festzelten auf dem Oktoberfest 2017.

Auf die bayerischen Schmankerl fliegt zur Wiesn die ganze Welt! Kein Wunder: In allen Zelten und an vielen Standln auf dem Festgelände brutzeln knusprige Haxen, Hendl & Co. Vegetarier kommen mit deftigen Kasspatzn mit Röstzwiebeln auf ihre Kosten, und zum Abschluss gibt’s einfach nix Besseres als einen warmen Apfelstrudel mit Vanillesoße. Schmecken tut’s überall – nur die Preise unterscheiden sich von Zelt zu Zelt für das gleiche Gericht teilweise gleich um mehrere Euro! Die tz hat sich in den großen Festzelten umgesehen und die Preise für die beliebtesten Wiesn-Schmankerl herausgesucht. Wo Sie für den Schweinsbraten am wenigsten zahlen, wo der Apfelstrudel am günstigsten ist und welches Zelt den niedrigsten Preis für das halbe Hendl verlangt: Hier die große tz-Übersicht!

Christina Meyer

Muscheln und Currywurst vom Pferd: Wo die Wiesn mal anders schmeckt

Schnitzel auf dem Burger: Julia Krätz (25), Tochter von Hippodrom-Wirt Sepp Krätz, übernahm in diesem Jahr das Schnitzel-Standl vor dem Zelt. Hier gibt es für 5,50 Euro einen riesigen Schnitzelburger mit Salat, Tomate und vier Soßen zur Auswahl (Ketchup, Knoblauch, Mayo, Barbecue). „Unsere Schnitzel sind besonders saftig und knusprig“, verrät Julia Krätz. Alternative für Vegetarier: die frittierten Kartoffelecken (Tüte 3,50 Euro). © Bodmer
Tafelspitz und Kesselfleisch: Hier kommt der Tafelspitz nicht auf den Teller, sondern in die Semmel! Die neue Kesselfleisch- und Tafelspitzhütte von Wirt Daniel Able (Str. 4 Ost 1a) gehört zu den kleineren Standln auf der Wiesn, bringt das Fleisch aber groß raus. Die Tafelspitzsemmel mit Salat, Gurke, Tomate, Zwiebel und Kren kostet 5 Euro, die Kesselfleischsemmel gibt es für 4 Euro, die Tellerfleischsemmel für 5 Euro. Lust auf ein deftiges Frühstück? Von 10 bis 12 Uhr kostet die Weißwurst nur je 1 Euro. © Bodmer
Würstel mit Spezialsoße: Neu vor dem Weinzelt: Das Standl der Kuffler Metzgerei, bewirtet von Thomas und Sonja Schlederer. Hier gibt es – einmalig auf der Wiesn – Bosna: zwei Schweinswürstl mit einer Zwiebel-Senf-Curry-Sauce in der Semmel (5 Euro). Ebenfalls zu empfehlen: Käsekrainer im Krusti (4 Euro) und natürlich die goldprämierten Kuffler-Weißwürste (zwei Stück mit Brezn 5 Euro). Dazu schmeckt Cidre (3 Euro). © Bodmer
Bratwurstknödel: In der Münchner Knödelei wird heuer erstmals der Bratwurstknödel aufgetischt – aus der Auer Rauchwurz mit Semmelknödel, serviert auf rahmigem Sauerkraut mit Senf (13,50 Euro). Unbedingt mal probieren: Das Knödel-Dreier-Looping mit Spinatknödel, Kasknödel und Rote-Beete-Knödel auf rahmigem Wurzelgemüse-Durcheinander (14,80 Euro), als Dessert schmeckt Omas Zwetschgenknödel auf Vanillesoße (8,90 Euro). © Bodmer
Hollerblüten-Hugo: Der Hugo, seit Jahren das Sommer-Trendgetränk, erobert jetzt auch die Wiesn! Am Standl Hollerblüzzante (581 Ost) schenkt Anton Seidl eine süße Variante aus: Hugo aus Holunderblütensekt– auf Wunsch gibt es den auch in rot mit Hollerlikör (0,1 Liter je 4,50 Euro). Tipp: Genehmigen Sie sich am Abend ein Gläschen und genießen Sie dabei den Blick aufs beleuchtete Riesenrad.Fotos: Oliver Bodmer © Bodmer
Zwei Heringe in der Semmel: Manche Besucher kommen nur wegen seiner Heringssemmeln auf die Wiesn! „Wir haben viele Stammgäste“, sagt Christian Wunderer von Feinkost Wunderer (Matthias-Pschorr-Str. 7b). Das Besondere: In der Semmel (je 3 Euro) stecken zwei Heringe statt wie sonst üblich nur einer – ein echter Geheimtipp! Perfektes Anti-Kater-Mittel ist auch die Rollmopssemmel (3,50 Euro). © Bodmer
Das Beste vom Pferd: Der neue Renner auf der Oidn Wiesn: Die Pferdelendenfetzensemmel (8 Euro) beim Rosswurstbrater (Oide Wiesn 19), dem Standl von Kalman und Lena Brotschul. Pferd zählt mit dem geringen Fettanteil von vier Prozent und den vielen enthaltenen Mineralstoffen zu den gesündesten Fleischsorten! Auch neu im Angebot: Currywurst vom Pferd (mit Pommes 6,50 Euro, mit Semmel 4,50 Euro). © Bodmer
Jakobsmuscheln: Im neuen Standl vom Fisch Bäda (Str. 3 Ost 5) schwingt der Münchner Sternekoch Christian Loisl den Kochlöffel. Er und seine Kollegen zaubern fischige Delikatessen auf die Teller, etwa gebratene Jakobsmuscheln (19,50 Euro; Foto) oder Oktopus und Sepiatube mit Mojitosalz (18,50 Euro). Dazu stehen drei Beilagen zur Wahl (Risoléekartoffeln 3,50 Euro, Grillgemüse 3,90 Euro, Marktsalat 3,90 Euro). © Bodmer
Oktoberfest wird vegan: Auch ein anderer Trend erobert die Wiesn: veganes Essen, das ohne jegliche tierische Produkte wie Eier oder Milch zubereitet wird! In der Hühner- und Entenbraterei Ammer zum Beispiel steht heuer erstmals ein veganes Bio-Hühnerfrikassee aus Bio-Sojaschnitzerl mit Bio-Kapern und -Erbsen und Bio-Reis auf der Karte (13,50 Euro). Im Herzkasperlzelt auf der Oidn Wiesn gibt es in diesem Jahr unter anderem vegane Kässpätzle (mit Zwiebeln und Salat 12,80 Euro) aus Wasser, Öl und Stärke. Fisch Bäda bietet sogar veganen Wein ohne Verwendung von tierischem Eiweiß (0,2 Liter 8 Euro). Bei Bier gilt generell: Solange es nach dem bayerischen Reinheitsgebot gebraut wird, ist es vegan. © Bodmer

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