Festzelt Tradition: Prost auf unsere Tracht und Tradition

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Erst letztes Jahr dazu gekommen: Toni und Christine Winklhofer

So schnell wird man ins Münchner Herz geschlossen. Das Festzelt Tradition, neuestes Wiesn-Zelt, wird von den Einheimischen angenommen. Toni Winklhofer erzählt von seinem typischen Wiesn-Tag.

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Erst ein Jahr dabei – und bei vielen Münchnern schon eine Institution: Das Festzelt Tradition auf der Oidn Wiesn der Wirte Toni und Christine Winklhofer bietet neben Gaumenschmaus Tradition pur. Vor allem alteingesessene Münchner lieben die Auftritte der Trachtler und Tänzer. Die tz hat Toni Winklhofer auf den Zahn gefühlt und ihn nach seinen Wiesn-Anekdoten und -Geheimnissen befragt:

Mein Wiesn-Glücksbringer:

Meine Frau. Heuer sind wir 40 Jahre verheiratet, und sie hat mir immer Glück gebracht – sonst wäre ich ja jetzt nicht Wiesn- Wirt …

Mein Wiesn-Ritual:

Als Erster am Anstichtag im leeren Zelt zu sein und die Atmosphäre genießen, am letzten Abend mache ich mit dem Personal ein Fass auf.

Mein Lieblingsplatz im Zelt:

Nahe am Tanzboden. Da hört und sieht man ständig die Bewegung der Trachtler. Weniger gern bin ich selbst auf dem Tanzboden im Mittelpunkt …

Mein Wiesn-Geheimnis /-Geheimtipp:

Das schönste Gefühl hat man, wenn man die Bavaria hochsteigt und auf die Wiesn runterschaut, am besten unter der Woche bei mäßigem Wetter.

Mein Wiesn-Spatzl:

Meine drei Enkel Jakob (5), Max (4) und Paul (3). Sie sind schon beim Aufbauständig auf der Wiesn und fahren mit dem Laufrad durchs leere Zelt. Heuer dürfen sie beim Wirte-Einzug mit dabei sein.

Meine lustigste Wiesn- Anekdote:

Meine erste Wiesn hat mich trotz viel Vorbereitung oft überrascht. Schon am ersten Tag haben die Gäste uns total überrannt. Am Ende wurde auch noch das Spezial-Bier knapp – zum Glück hat es genau bis 20 Minuten vor Schluss gereicht. Und nach der Wiesn haben wir in zwei Stunden 24 000 Steinkrüge in zwei Stunden (auf Kommission) verkauft.

Die Besucherzahlen der Wiesn seit 1980

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Mein prominentester Wiesn-Besuch:

Am allerersten Tag waren gleich alle Lokalpolitiker da. Ansonsten sind wir gerade dafür berühmt, dass bei uns jeder Gast gleich wichtig ist.

Mein Wiesn-Hit:

Heut’ gibt’s a Rehragout.

Mein typischer Wiesn-Tag:

5.30 Uhr aufstehen, dann fährt mich meine Frau auf die Wiesn, sieben Uhr spätestens im Zelt. Dort Kontrollgang durch Zelt und Biergarten, Kontrolle der Reservierungen und der Diensteinteilungen, Tagesbesprechung mit meinem Sohn Christian, ab 10 Uhr Gästebetreuung. Um 16 Uhr gönne ich mir ein Mittagessen mit der Familie. Danach wieder Gästebetreuung. Nach 22 Uhr Brotzeit mit meinem Freund und Küchenchef Walter Ziegler. Heimfahrt gegen 23.30 Uhr.

Mein Urlaubsziel nach der Wiesn:

der Ratskeller. Urlaub gibt es erst im Januar, wahrscheinlich auf den Kanaren.

Mein Wirte-Vorbild:

Hermann Haberl, da er trotz seines Erfolges bis zuletzt so menschlich und bescheiden geblieben ist.

tz

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