Hans Stadtmüller: Steckerlfisch wie einst bei seiner Mama

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Wirt Hans Stadtmüller (48) mit seinem Steckerlfisch: Seine Mutter und seine Tante brachten ihn auf die Wiesn

Es ist das einzige Wiesn-Zelt, in dem Fisch die Spezialität ist. In einem Interview erzählt der Wirt von der Fischer-Vroni Hans Stadtmüller von seinem Wiesn-Alltag und Wiesn-Ritual.

Hier gibt es den weltberühmten Steckerlfisch! Die Fischer-Vroni ist seit 1949 Familienunternehmen – heute führt Hans Stadtmüller (48) das Zelt in der Tradition der berühmten Fischer-Vronis, seiner Mutter und seiner Tante. Die tz hat dem Wirt auf den Zahn gefühlt. Wie sieht sein Wiesn-Alltag aus? Wo ist sein Lieblingsplatz? Hier lesen Sie Hans Stadtmüllers Wiesn-Geheimnisse und -Anekdoten:

Mein Wiesn-Glücksbringer:

Mein Neffe Fritz, der seit Jahren eine große Stütze auf der Wiesn ist!

Mein Wiesn-Ritual:

Am ersten Tag um 12 Uhr schaue ich, dass das Bier auch läuft. Für mich ist es das Wichtigste, dass auch jeder Gast seine erste Mass Bier bekommt!

Mein Lieblingsplatz im Zelt:

Ich bin am liebsten auf dem Podium-Schiff. Von hier aus hat man die schönste Aussicht auf das gesamte Zelt!

Mein Wiesn-Geheimnis/-Geheimtipp:

Das Kinder-Angebot in der Fischer-Vroni: Für Kinder bis 12 stehen fünf Kindergerichte zur Auswahl – die gibt es für 7,50 Euro inklusive Getränk (0,5 Liter) und einem kleinen Geschenk.

Mein Wiesn-Spatzl: ­

Unser Schlossermeister Robert Dotzer. Er ist seit 61 Jahren bei uns und damit unser längster Mitarbeiter!

Meine lustigste Wiesn-Anekdote:

 Vor ein paar Jahren haben wir am letzten Wiesn-Abend schön gefeiert, und ich wollte anschließend in meinem Wiesn-Büro übernachten. Als ich auf Toilette musste, habe ich mich ausgesperrt – und musste doch mit dem Taxi heimfahren.

Mein prominentester Wiesn-Besuch:

Das ganze Münchner Publikum und die Gäste und Freunde der Fischer-Vroni.

Mein Wiesn-Hit:

10 Meter gehn.

Mein typischer Wiesn-Tag:

Ich stehe um 7 Uhr auf, um 8 Uhr bin ich am Zelt. Dort frühstücke ich in der Box mit meiner Familie, dann bin ich den ganzen Tag im Zelt unterwegs, kontrolliere Abläufe und Reservierungen, schaue, ob die Fische fertig sind, gucke überall nach dem Rechten. Gegessen wird höchstens zwischendrin. Um 23 Uhr fahr ich nach Hause – und falle todmüde ins Bett!

Mein Urlaubsziel nach der Wiesn:

 Ich entspanne eine Woche in Meran.

Mein Wirte-Vorbild:

Hermann Haberl ist und wird immer mein großes Vorbild bleiben.

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