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Oktoberfest 2017: Das ist der Schottenhamel

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Hier findet traditionell der Anstich statt. Das Schottenhamel-Festzelt.

Mit nur einem kleinen Bretterschuppen hinter dem Königszelt auf der Wiesn fing 1867 alles an. Damit ist der Schottenhamel heute jenes Festzelt mit der längsten Tradition auf dem Oktoberfest.

München - Eines der wichtigsten Zelte auf dem Oktoberfest 2017, denn hier wird Jahr für Jahr das größte Volksfest der Welt eröffnet: Punkt 12 Uhr am ersten Wiesnsamstag sticht der Oberbürgermeister von München, Dieter Reiter, das erste Fass auf der Wiesn an. Dafür braucht der, mittlerweile geübte, Oberbürgermeister München nur zwei oder drei Schläge. Nach dem berühmten Ausruf "O'zapft is!" kann der Bierausschank in allen Zelten beginnen. 

Der Schottenhamel auf einen Blick:

Festwirte: 1867 begann die Festzelt-Tradition auf dem Oktoberfest. Aktuell liegt die Festzeltleitung in vierter Generation bei Christian Schottenhamel und seinem Vetter Peter, der 2010 von seinem Bruder Michael Schottenhamel abgelöst wurde. Auch die nächste Generation hilft schon eifrig mit. 

Reservierungen: Reservierung müssen über das Online-Formular erfolgen, dort gibt es auch eine genaue Übersicht über alle Bedingungen und Möglichkeiten.

Internet: Die offizielle Website ist unter www.schottenhamel.de erreichbar. 

Sitzplätze gesamt:Das Festzelt Schottenhamel bietet insgesamt 9000 Oktoberfest-Besuchern Platz. In das Zelt passen etwa 6000, im Garten finden nochmal etwa 3000 Gäste Platz. 

Brauerei: Im Festzelt Schottenhamel wird das Bier von Spatenbräu ausgeschenkt. 

Preise 2017: Die Preise für das Oktoberfest 2017 sind bereits bekannt, auf der Website kann die Spiesekarte eingesehen werden. Die Wiesn Mass kostet 10,95 Euro, das halbes Hendl 11,30 Euro. Mittags gibt es besondere Angebote. Wie viel das Bier und Essen in den anderen Zelten auf dem Oktoberfest kostet, erfahren Sie in unserer Übersicht.

Atmosphäre: Bayerisch-zünftig und traditionsbewusst. Die Familie Schottenhamel ist bereits seit 1867 auf der Wiesn eine feste Größe. Was seinerzeit mit einer Bierbude begann, die maximal 50 Personen Platz bot, ist längst eine Institution. Hier tummeln sich Politiker, Prominente aber auch die Münchner Szene. Abends haben die traditionsreichen Studentenverbindungen ihre Boxen.

Musik: Kapelle Otto Schwarzfischer mit Kapellmeister Christian Sachs sorgt tagsüber für bayerische Blasmusik und bringt abends mit Partyhits in die Festhalle zum Kochen.

Regelungen für Raucher: Raucher erhalten bei Verlassen des Zeltes eine Wiedereinlasskarte, falls das Zelt wegen zu hohem Gästeaufkommen geschlossen werden muss. An den Samstagen werden sie allerdings nicht verteilt.

Besonderheiten: Im Schottenhamel fängt am ersten Wiesn-Tag alles an. Punkt 12 Uhr mittags sticht Oberbürgermeister Dieter Reiter hier das erste Fass an und ruft "O'zapft is!". Dann beginnt auch der Ausschank in allen anderen Zelten. Die erste Maß ist für den bayerischen Ministerpräsidenten, und so sind auch stets viele Mitglieder der Staatsregierung in dem Zelt. 

Die Schottenhamel-Festhalle ist nicht nur älter als alle anderen Wiesn-Zelte, sie ist auch anders. In diesem Zelt gibt es nämlich keine Reihen von Bierbänken. Vielmehr sitzen die Gäste an vielen, vielen Einzeltischen, jeweils mit Platz für acht bis zehn Personen, und die Gemütlichkeit hat auch noch Platz.

Unsere wichtigsten und besten Wiesn-Geschichten posten wir auch auf der Facebook-Seite Oktoberfest.

Oktoberfest: Der große Zelt-Vergleich

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