Angeblich Anklage

Muss Wiesn-Wirt Krätz vor Gericht?

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Für Sepp Krätz könnte es eng werden als Wiesn-Wirt.

München - Sepp Krätz darf zwar in diesem Jahr noch mal als Wiesnwirt des Hippodroms auf das Oktoberfest. Ob die Stadt mit der Entscheidung glücklich wird, ist fraglich. Offenbar droht ihm eine Anklage.

Hippodrom-Chef Sepp Krätz darf auch heuer auf die Wiesn - vorerst. Denn nach Informationen der SZ muss der Wirt in seinem Steuerhinterziehungsverfahren mit einer Anklage und einer Hauptverhandlung rechnen. Laut SZ ist die hinterzogene Summe so hoch, dass er um die Hauptversammlung nicht herumkommt. Eine Anklage könnte für Krätz das Ende als Wiesnwirt bedeuten.

Nachfolger stehen bei der Stadt schon seit vielen Jahren Schlange: Heuer haben sich wieder zwölf Wirte aus ganz Deutschland für ein weiteres Wiesn-Zelt beworben, darunter auch einige prominente Münchner Gastro-Größen. Drei der Bewerber haben ihr erhofftes Geschäft sogar schon mal „Hippodrom“ getauft! Sie dürften wieder leer ausgehen.

tz

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