Georg Heide: "Ich bin Mädchen für alles"

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Das ist mein Reich! Wiesn-Wirt Georg Heide führt die Bräurosl in dritter Generation

Georg Heide ist Wiesn-Wirt in dritter Generation. Da ist es natürlich interessant zu wissen, wie sein Wiesn-Alltag aussieht und welche persönlichen Geheimnisse und Anekdoten er kennt.

Er ist Wiesn-Wirt in dritter Generation: Georg Heide (58), Chef der Bräurosl. Die tz hat dem Gastronom auf den Zahn gefühlt. Wie sieht sein Alltag auf der Wiesn aus? Was bringt ihm Glück? In der tz verrät er seine ganz persönlichen Wiesn- Geheimnisse und -Anekdoten.

Mein Wiesn-Glücksbringer:

Meine alte Head-Jacke. Die bringt mir seit Jahrzehnten Glück und ist immer dabei.

Mein Wiesn-Ritual:

Ich verneige mich jedes Jahr vor unserem Zelt. Unser Zelt ist etwas Besonderes und hat Respekt verdient – hier geht meine Familie seit 75 Jahren ein und aus!

Mein Lieblingsplatz im Zelt:

Der ist in der Hubertus-Box am Stammtisch. Hier hab ich einen guten Blick auf das Geschehen.

Mein Wiesn-Geheimnis/-Geheimtipp:

Wenn ich das an dieser Stelle verraten würde, wäre es ja kein Geheimtipp mehr!

Wiesn 2011: Die Bierpreise aus den großen Zelten

Wiesn 2012: Die Bierpreise aus den großen Zelten

Mein Wiesn-Spatzl:

Mein Fels in der Brandung: meine Frau Renate. Mit ihr bin ich schon vor 44 Jahren über die Wiesn gebummelt.

Meine lustigste Wiesn-Anekdote:

Als ich vor einigen Jahren mit nur einem Schlag anzapfen wollte. Leider kam der Bierhahn wieder raus, und ich war klatschnass. Zum Trocknen stand ich eine halbe Stunde zwischen den Hühneröfen.

Mein prominentester Wiesn- Besuch:

Unsere prominenten Gäste kommen gerade deswegen zu uns, weil wir darüber kein Aufheben machen.

Mein Wiesn-Hit:

Life is Life! Insbesondere, weil ich den Song auf einem Weinfest in Franken gehört habe und mir die Noten habe geben lassen. Das Lied wurde quasi in der Bräurosl zum Hit.

Mein typischer Wiesn-Tag:

Georg Heide mit seiner Tochter Daniela (l.) und seinem „Wiesn- Spatzl“, Ehefrau Renate

Als Wirt bist du immer vor Ort. Also bin ich von früh bis spät im Zelt. Gefrühstückt wird mit der Familie und den engsten Mitarbeitern – Lagebesprechung. Danachgeheichdurchs Zelt und prüfe, ob alles in Ordnung ist. Dann gehen wir die Reservierungen durch. Der Tag gestaltet sich je nachdem, was anliegt – Mädchen für alles wäre die richtige Berufsbezeichnung!

Mein Urlaubsziel nach der Wiesn:

Ich fahre nach Südtirol zum Wandern.

Mein Wirte-Vorbild:

Meine Vorbilder kommen direkt aus der Familie: Sie sind mein Großvater und mein Vater!

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