Kässpatzn ohne Käs

Wiesn vegan: Das ist neu auf dem Oktoberfest 2013

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Dieter Reiter stellte auf der Wiesn-Pressekonferenz die Neuheiten für das Oktoberfest 2013 vor. Auf der Oidn Wiesn wird erstmal auch veganes Essen serviert.

München - Kässpatzn ohne Käs, ja wo gibt's denn sowas? Auf dem Oktoberfest 2013. Nicht die einzige Neuheit auf der diesjährigen Wiesn. Was sonst noch geplant ist:

Zwei Monate sind zwar noch hin, bis zum Oktobefest 2013. Aber die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren. Nicht nur der Aufbau auf der Theresienwiese hat bereits begonnen, auch die Planungen der Stadt sind abgeschlossen. Bei der Pressekonferenz am Donnerstag stellte Wiesn-Chef Dieter Reiter neben den altbekannten Bierzelten, Fahrgeschäften und Attraktionen mehrere Neuheiten für das Oktoberfest 2013 an.

Bilder von der Pressekonferenz

Pressekonferenz:  Wiesn-Neuheiten 2013 vorgestellt

Neues in der Gastronomie

Fisch-Bäda

Auf der Speisekarte von Peter Lingnaus „Fisch-Bäda“ stehen Felchen und Renken, Zander, Hecht und Seeforellen, Hummer, Langusten, Doraden, Tinten- und Thunfisch (auch in Bio-Qualität). „Surf & Turf“ verführt zur Schlemmerei.

Flammlachs

Tammy Agtsch steht mit ihrer Flammlachshütte zum ersten Mal auf der Wiesn. Hier werden nur Lachse, auch in Bio-Qualität, aus nicht überfischten skandinavischer Gewässern in die offen einsehbare Räucherkammer gelegt. Dazu schmecken ofenfrische Semmeln.

Burtschers Wurstbraterei

Fans von Schweinswürsteln oder Polnischen müssen nicht auf das bewährte Wurstangebot von Ralf und Julia Burtscher verzichten. Auch wenn Familie Burtscher nach acht Jahren die Wurstimbisstube vor der Bräurosl aufgegeben hat, finden Stammkunden die Wurstbraterei in einer nagelneuen Fachwerkbude eine Ecke weiter, in der Wirtsbudenstraße/ Straße 4 Ost. Alle bekannten Schmankerln und dazu die Neukreation „Ochsenbratwurst“ gibt es hier nun „to go“, zum Mitnehmen auf die Hand.

Wiesn vegan: Kässpatzn ohne Käs

Auf der Oidn Wiesn, die im vergangenen Jahr noch vom Zentralen Landwirtschaftsfest verdrängt worden war, wird es in diesem Jahr erstmals sogar veganes Essen geben. "Da gibt's Kässpatzn ohne Käs", verkündete Wiesn-Chef Dieter Reiter am Donnerstag auf der Pressekonferenz. Da ist zwar Käse drin, aber nicht den, den wir normal kennen, erklärt Reiter. Was sonst noch für die "Oide Wiesn" geplant ist, erfahren Sie hier.

Schausteller

Odyssee

Neu ist unter anderem die Abenteuerbahn „Odyssee“, die an einen griechischen Tempel erinnert. Wer hier einsteigt, rattert vorbei an animierten Steinfiguren, Säulen und Monstern.

Cobra

Ab in den Dschungel geht es mit der Looping-Achterbahn „Cobra“.  Rasante Kurvenfahrten, Wasserdunst und Nebelschwaden, raffinierte Lichteffekte, machen den „Lost Kingdom Coaster“ von Angelo Agtsch und Miriam Blume zur neuen Wiesn- Attraktion.

Pirates Adventure

Eine "Geld-zurück-Garantie" gibts bei "Pirates Adventure". Das Hightech-Laufgeschäft von Michael Schneider entert zum ersten Mal das Oktoberfest und entführt die Wiesn-Gäste in die fantastische Welt der Piraten und Seeräuber. In fünf elektronisch gesteuerten Erlebniskammern gilt es, gefährliche Seeabenteuer zu überstehen und Piratenschlachten zu schlagen. Fühlen sich die Kleinen nach der ersten Kammer unwohl, gibt es sogar das Eintrittsgeld zurück.

Sky Fall

Hoch hinaus geht es mit "Sky Fall". Der höchste transportable Free Fall Tower der Welt feiert am Oktoberfest seine Premiere. Michael Goetzke, der schon mit dem „Rocket“ spektakulär auf der Wiesn vertreten war, bietet mit seinem funkelnagelneuen „Sky Fall“ aus der Wiener Karussellschmiede Funtime den Wiesn-Gästen das atemberaubende Erlebnis eines freien Falls aus 70 Metern Höhe.

Wiesn als Weltkulturerbe?

Am Ende der Pressekonferenz räumte Wiesn-Stadtrat Helmut Schmid noch ein hartnäckiges Gerücht aus der Welt. Die Stadt München wird sich nicht darum bemühen, dass das Oktoberfest zum "immateriellen Welterbe" der UNESCO erklärt wird. Er, Dieter Reiter und die Mehrheit im Stadtrat sind klar gegen ein derartiges Vorhaben, so Schmid.

Neu ist auch der Bier-Höchstpreis. Vermutlich ein letztes Mal liegt der Preis für eine Mass mit maximal 9,85 Euro knapp unter der Zehn-Euro-Marke. Sobald der Münchner Oberbürgermeister Christian Ude (SPD) am 21. September zum letzten Mal das Fass ansticht, kann das Bier wieder in Strömen fließen. Rund 6,9 Millionen Liter Bier sind im vergangenen Jahr ausgeschenkt worden. Bis zum 6. Oktober werden beim 180. Oktoberfest auf der Theresienwiese ca. 6,5 Millionen Besucher erwartet.

vh

Es geht wieder los: Bilder vom Oktoberfest-Aufbau

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