Kühne Behauptung eines Historikers

Sind Leberkas und Wiesn gar nicht bayerisch?

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Gäste feiern zur Wiesn 2012 in München im Hacker Festzelt, dem Himmel der Bayern.

Mannheim - Das könnte den Bayern stinken: Ein Historiker aus Mannheim behauptet, dass das Oktoberfest und der Leberkas gar nicht im Freistaat erfunden wurden.

Von wegen typisch bayerisch: Nach Einschätzung des Mannheimer Historikers Alexander Schubert sind der Leberkäse und das Oktoberfest eigentlich Importe aus der Pfalz. Den Leberkäse habe ein Mannheimer Metzger erfunden, sagte der Projektleiter des „Wittelsbacherjahres“ der Länder Rheinland-Pfalz, Hessen und Baden-Württemberg der Nachrichtenagentur dpa. Und das Oktoberfest habe der der letzte Kurfürst aus der Pfalz anlässlich der Hochzeit seines Sohnes Ludwig I. in München ausgerichtet.

Die Wiesn 2012 in Bildern

Die Wiesn 2012 in Bildern

Auch die berühmten weiß-blauen Rauten, die heute vor allem mit Bayern in Verbindung gebracht würden, seien eigentlich nicht bayerisch. Vielmehr hätten die Wittelsbacher, die jahrhundertelang auch in der Kurpfalz am Rhein herrschten, die Rauten in ihrem Wappen getragen.

dpa

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