Ausgelassen wie nie: Die Wiesn-Bierprobe 2010

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Münchens Brauer riefen zur Wiesn-Bierprobe (v.l.): Jannik Inselkammer, Andreas Steinfatt, Michael Möller, das Münchner Kindl Maria, Günter Kador, Heiner Müller, Jörg Lehmann.

München - Bei der Wiesn-Bierprobe 2010 der Münchner Brauereien am Montag kam wieder heraus: Sie schmecken heuer wieder alle gut, unsere Wiesn-Biere.

Das ist freilich kein überraschendes Ergebnis, das uns die Brauer da präsentiert haben. Wenngleich die Braumeister ironisch hinzufügten: „Verändern können wir jetzt eh nichts mehr.“

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Dennoch war die alljährliche Veranstaltung im Bier & Oktoberfestmuseum heuer für eine Überraschung gut: Selten hat man die Brauereichefs so ausgelassen und voller Vorfreude auf die Jubiläums-Wiesn erlebt. Klar, sind die Brauereien Konkurrenten – und bis auf Augustiner und die staatliche Hofbräu ist keine mehr in rein Münchner Hand. Trotzdem scheint der „Verein Münchner Brauereien“, zu dem sie sich zusammengeschlossen haben, ein tragfähiges Bündnis zu sein. Ein münchnerisches zumal: Leben und leben lassen – trotz aller Konkurrenz. Bajuwarisch-heiter war dieses Mal auch die Präsentation der Braumeister.

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Hier die besten Sprüche:

Jens Höflinger, Hacker-Pschorr: „Unser Bier erinnert mich an eine Frau, es ist so gut, ich könnte darin baden.“

Jörg Lehmann, Spaten: „Oben mit Krone und unten schlanker als das Hacker.“

Rolf Dummert, Hofbräu: „Das Bier hat einen kräftigen Körper. Mei, auch wir versuchen, unsere Rundungen nicht zu verstecken.“

Christian Dahncke, Paulaner: „Unser Bier ist wie die Braumeister: mit kräftigem Körper …“

Christoph Tenge, Löwenbräu: „Auch uns ist eine gute Paarung gelungen!“

Werner Mayer, Augustiner: „Der letzte Schluck ist so gut wie der erste – aus der neuen Mass.“

Die Brauerei-Chefs und Wiesn-Wirte haben sich die (Bier-)bäuche gehalten vor Lachen.

Andreas Steinfatt (Paulaner): „Man sieht, es tut unseren Braumeistern gut, wenn sie mal aus ihren Kellern rauskommen.“

S. Herzner

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