Die "kleine Schwester der Wiesn"

Große Jubiläumsparty im "Wiesnzelt"

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Philip Greffenius (l.) und Christian Schottenhamel (r.)

München - Party bis zum Abwinken! Das verspricht die einzigartige Kombination aus "Wiesnzelt" und "After-Oktoberfest-Party" im Löwenbräukeller. Die Veranstalter kündigen an: Zum Jubiläum geht richtig die Post ab.

Innerhalb von fünf Jahren hat sich eine Idee etabliert, von der kaum jemand dachte, dass sie funktioniert. Denn der Plan klang absurd: Ein Bereich des Löwenbräu-Gebäudes sollte von innen wie ein Bierzelt ausgestattet werden und somit den Wiesn-Festzelten zum verwechseln ähnlich sehen. Gleichzeitig sollte quasi gleich nebenan im selben Gebäude ein Club entstehen, wo man nach der Wiesn einfach weiterfeiern kann. Christian Schottenhamel, der Geschäftsführer des Löwenbräu-Kellers, erklärt: "Wir wollten eine Alternative zur Wiesn schaffen."

Inzwischen zählen das "Wiesnzelt" und die "Almdudler After-Oktoberfest-Party" zu den beliebtesten Treffpunkten während der Wiesnzeit. Das Konzept "Bierzelt und Disco unter einem Dach" lockt täglich durchschnittlich 2500 Besucher zum Stieglmaierplatz in München. Bereits am 21. September haben die Gäste die Chance, den "Wiesn-Frühstart" mitzuerleben.

Das Publikum ist bunt gemischt. Der Schottenhammel-Wirt beschreibt es so: "Es sind ungefähr 40 Prozent Ausländer und 60 Prozent Deutsche bei uns zu Besuch."

"After-Oktoberfest-Party": Gefeiert wird, bis der Letzte geht

Almdudler After-Oktoberfest-Party am 28.09.2012

Geschäftspartner Philip Greffenius erzählt, er habe am Erfolg der After-Oktoberfest-Party weniger gezweifelt als beim Wiesnzelt. Doch gerade die Idee mit der "kleinen Schwester" der großen Zelte auf der Theresienwiese schlug ein wie eine Bombe. Die Betreiber erklären sich das so: Durch ihr Angebot haben sie eine Lücke des weltgrößten Volksfests geschlossen. "Wir können den Besuchern Möglichkeiten bieten, die es auf der Wiesn nicht gibt", sagt Greffenius. Damit meint er beispielsweise die Chance, weiter zu feiern, wenn die Party auf dem Oktoberfest längst vorbei ist. Denn auf der Theresienwiese ist spätestens um 0.30 Uhr Schicht im Schacht.

Der "Wiesnzelt"-Saal hat hingegen bis drei Uhr morgens geöffnet. Anschließend können die Party-wütigen Wiesn-Fans noch zur "After-Oktoberfest-Party" gehen - und das ohne dafür das Lokal wechseln zu müssen. Dort dürfen die Besucher ihr Durchhaltevermögen unter Beweis stellen, denn der Club ist so lange geöffnet bis der letzte Gast geht.

Jubiläums-Special - Party auch in der Deluxe-Version

Das "Wiesnzelt" hat sogar eine eigene Band ("Barfuss"), die den Gästen ordentlich einheizt und für ausgelassenes Oktoberfest-Feeling sorgt. "Bei denen geht der Punk ab! Diese Stimmung wäre für ein echtes Wiesn-Zelt wahrscheinlich zu viel", schwärmt Christian Schottenhamel.

Zum fünfjährigen Bestehen haben sich der Wiesn-Wirt und sein Geschäftspartner etwas besonders einfallen lassen und ein Jubiläums-Special zusammengestellt: Den traditionelleren Part im "Wiesnzelt" übernimmt heuer die Feldmochinger Blaskapelle. Danach spielt wie gewohnt die Band "Barfuss.

Außerdem gibt es in diesem Jahr zum ersten Mal das "VIP Paket Party". Es wurde für Besucher konzipiert, die gerne etwas exklusiver feiern. Für 180 Euro können vier Personen einen Lounge-Bereich in der "After-Oktoberfest-Party" reservieren. Dort wird mit einer Flasche Vodka, Gin, Rum, Bier und nettem Hostessen-Service für das Wohlbefinden der Gäste gesorgt.

Wer selbst gerne das "Wiesnzelt" oder die "After-Oktoberfest-Party" besuchen möchte, kann sich online Tickets bestellen. Allerdings sollte man sich beeilen, denn die Nachfrage ist groß.

cs

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