Obwohl es auf der Wiesn ein bisserl lockerer zugeht als beim Staatsempfang der Queen, sind gute Verzehrmanieren das A und O. Und Wiesn-Schmankerl sollten auf der Zunge zergehen!

© dpa
Nicht schlingen, sondern schmecken! Auf der Zunge gibt es vier Geschmackszonen.
Freilich ist die Weißwurst kein Kaviar und im Masskrug schwimmt auch kein Bordeaux – zum zügellosen Verschlingen sind die Wiesn-Spezialitäten aber trotzdem viel zu schade. Wie's besonders gut schmeckt?
Wenn man weiß, wo man schmeckt. Die Zunge nimmt die vier Geschmacksqualitäten an verschiedenen Orten wahr:
Das süße Lebkuchenherz spürt man vorne und an den seitlichen Zungenrändern am besten. Das Brezl-Salz liegt in der Mitte gut. Am intensivsten entfaltet das herbe Augustiner- oder Paulaner-Bier seinen bitteren Geschmack tief in der Mundhöhle.
Und wer davon einen über den Durst trinkt, der braucht am nächsten Tag einen sauren Hering: Der schmeckt zwar nicht angenehm, aber am intensivsten auch hinten auf der Zunge.



Empfehlen Sie diesen Artikel Ihren Freunden und Bekannten!
Bitte berichtigen Sie oben aufgeführte Fehler und klicken danach noch einmal auf den Absenden Button.
Bitte setzen Sie sich mit der technischen Abteilung in Verbindung.
Nicht alle Aufgaben konnten abgearbeitet werden.