219.08.10|Trachten & Styling|Trachten & Styling|1
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München - Über 6 Millionen Mass Bier werden wohl auf der Wiesn auch heuer wieder verkauft. Nicht ganz leicht, da den Überblick zu behalten. Zwei Münchnerinnen erkannten dieses Problem, schafften Abhilfe und setzten damit den Trend für das Oktoberfest 2010. Ab sofort gibt es die Tracht für den Maßkrug.

© dpa
Da macht das Prosten gleich doppelt Spaß: Mit diesen Bändern ist die Verwechslungsgefahr quasi ausgeschlossen.
Mit mehr als 200 verschiedenen Designs soll sichergestellt sein, dass keine Verwechslungsgefahr mehr besteht. Von trendy bis traditionell, kariert, gestreift oder gemustert und in allen Regenbogenfarben - bei der Auswahl bleiben kaum Wünsche offen. Selbst beim Stoff kann der Biertrinker wählen, ob er sein “Mei Mass!“-Band lieber in Baumwolle, Cord oder Satin hätte. Passend zum jeweiligen Look gibt es auch Anhänger dazu, zum Beispiel den Hornknopf zum Trachten-Band.
Seitdem erfreuen sich die pfiffigen Accessoires einer immer größeren Beliebtheit. Über 160 Mitglieder hat der “Mei Mass!“- Fanclub im sozialen Netzwerk “Facebook“ bereits. Auch beruflich fokussieren sich die beiden Freiberuflerinnen mittlerweile ganz auf ihr Bandl-Projekt.
Was aus Spaß entstand, bekommt nun durch die Schweinegrippe sogar einen gesundheitlich relevanten Nutzen. Gesundheitsexperten hatten im Vorfeld der Wiesn davor gewarnt, allzu oft aus fremden Masskrügen zu trinken.
Als Absatzschlager stellte sich bisher das Modell “Himmel der Bayern“ im klassischen weiß-blauen Rautenmuster heraus. Stolz sind die Jungunternehmerinnen auf den regionalen Bezug ihres Produkts. Die Bänder seien “echte Bayern“, würden in bayerischen Familienunternehmen gefertigt und von den beiden Münchnerinnen und ihrem Freundeskreis selbst vertrieben. Die Resonanz der Kunden freut Zito besonders. “Die Leute schreiben uns extra, wie gut ihnen die Bandl gefallen, das ist schon toll.“ Zwischen 9,50 und 13,90 Euro kosten die “Mei Mass!“-Bänder mit den griffigen bayerischen Namen wie “Noagerlwächter“ oder “Wiesnbleamal“.
Laut Zito im Trubel eines Volksfestes auch eine Investition zum Sparen. “Es schaut ja nicht nur nett aus, sondern verhindert auch, dass man sich immer wieder eine neue Mass kauft, weil man nicht mehr weiß, welche einem gehört hat.“
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