Sigi Ables Projekt

Wiesn: Baggern für das neue Marstallzelt

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Die Baustelle für das neue Marstallzelt: Hier kommen gerade neue Leitungen und ein neues Fundament in den Boden

München - Das passiert gerade auf der Theresienwiese: Neue Details zu Sigi Ables Projekt

Sie baggern, mischen Beton und sägen – im Nordteil der Theresienwiese werkeln seit ein paar Tagen Bauarbeiter an der Zukunft des nagelneuen Marstallzelts. Was aber wird da genau gemacht? Der Wirt Sigi Able verrät in der tz ein paar Details – unter anderem zum neuen Biergarten und der Bierversorgung.

„Derzeit werden die Fundamente erneuert“, erklärt Able. Die alten Sockel von Sepp Krätz’ Hippodrom, dass bis vergangenes Jahr auf diesem Grund stand, kommen raus. „Zwar bleiben die Grundmaße dieselben wie zuvor, aber jedes Zelt hat unterschiedliche Achsen und seine eigene Statik.“ Deshalb werden dicke Betonpfeiler in den Grund gebaut, die die Zeltmasten mit ihrer ­riesigen Last stützen.

Der Wirt Sigi Able mit Ehefrau Sabine, den Töchtern Verena (li) und Vanessa und dem Enkel Leopold.

Zeitgleich graben die Arbeiter die alten Wasser- und Stromleitungen aus und setzen neue in die Erde. Able: „Das passiert vorrangig, weil wir die Küche von der Südseite des Zeltes auf die Nordseite verlegen.“ Mit gleich zwei Vorteilen: Erstens wird so der Durchgang zwischen Marstall und dem benachbarten Armbrustschützenzelt etwas breiter. Und zweitens: „Der Biergarten wird an der Nordseite erstmals auf der ganzen Länge am Zelt entlang laufen“, sagt Sigi Able.

Auch neu: Nachdem in den vergangenen Jahren das Winzerer Fähndl, die Bräurosl und das ­Hackerzelt eine hochmoderne unterirdische Bier-Ringleitung bekommen haben, zieht Spaten beim Marstall nach. „Wir werden nur einen zentralen Tank im Logistikbereich haben, der über eine unterirdische, computergesteuerte Leitung die einzelnen Zeltschänken versorgt, allerdings nicht über einen Ring“. So kommt das Bier schneller vom Wagen in die Mass. Die Arbeiten hierfür haben noch nicht begonnen. Die Bagger müssen übrigens bald abziehen. Denn bevor der endgültige Aufbau aller großen Zelte beginnt, findet am 5. Juli erst mal das Rewe Family-Fest statt.

„Wir haben sehr viel zu tun, sind aber gut im Zeitplan“, sagt Able, der erstmals ein großes Zelt betreibt. „Es sind tausende Reservierungsanfragen eingegangen – um die kümmern sich sechs Mitarbeiter ausschließlich. Die ersten Bestätigungen sind bereits rausgegangen: an ehemalige Stammkunden vom Hippodrom sowie von der Kalbs-Kuchl und auch an ganz neue Gäste.“ Mittags und nachmittags schaue es mit Plätzen noch ganz gut aus.

Das große Geheimnis, wie das neue Zelt mit seiner Fassade letzendlich aussehen wird, will Sigi Able frühestens Anfang Juli lüften.

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Nina Bautz

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