Das Tagebuch von Barbara Hostmann: Aus dem Leben unserer Bierkönigin

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    • 04.06.12
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Das Tagebuch von Barbara Hostmann: Aus dem Leben unserer Bierkönigin

Garmisch-Partenkirchen - Bisher stehen für mich als Bayerische Bierkönigin rund zehn Termine pro Monat an, wobei ungefähr die Hälfte davon auf Wochenenden entfällt. In den vergangenen beiden Wochen hab‘ ich unter anderem das Goidhaiberl-Fest der Karmeliten-Brauerei in Straubing besucht.

© Privat

So läuft’s: Sichtlich Spass macht Barbara Hostmann die Brauereibesichtigung in Straubing mit Braumeister Christoph Kämpf.

Der Name „Goidhaiberl“ stammt übrigens von der goldfarbenen Manschette am Hals der Bierflasche. Nach dem Bieranstich gab’s auch eine interessante Führung durch die Brauerei, die auf eine sehr lange Tradition zurückblicken kann.

Den ersten öffentlichen Auftritt in meiner Heimat hatte ich bei der Einweihung der Hacker-Pschorr-Brücke, die die Faukenschlucht mit 57 Metern überspannt. Der Weg zur Gamshütte und auf den Wank ist für Wanderer nun deutlich kürzer, und Touristen wie Einheimische sollten sich das Brückenerlebnis nicht entgehen lassen! Es war ein entspannt-heiterer Nachmittag mit einem netten Ratsch zwischen unserem Bürgermeister Thomas Schmid, dem Pfarrvikar Philipp Kielbassa und dem Partenkirchner Initiator Hermann Stadler.

Das vergangene Wochenende hab‘ ich in Niederbayern verbracht. Zunächst nahm ich eine Einladung in den Bayerischen Wald nach Niederschönau wahr. Nördlich von Passau, nahe der tschechischen Grenze, durfte ich zusammen mit Vertretern des Braurings und dem Bayerischen Staatsminister Helmut Brunner an 16 Brauereien aus Deutschland, Österreich und der Schweiz das Qualitätssiegel mit Medaille und Urkunde überreichen. Ein besonderer Höhepunkt war dabei die Begehung des mit 1300 Metern weltweit längsten Baumwipfelpfades. Bis zu 40 Meter über dem Boden kann man hier den Blick über das Naturschutzgebiet des Bayerischen Waldes genießen. Tags darauf war ich bei meinem ersten Königinnen-Treffen, das im nahe gelegenen Lallinger Winkel stattgefunden hat. 16 Produkt-Königinnen haben dort bei der Krönung der neuen Mostkönigin, Daniela II., für einen schönen Rahmen gesorgt. Mir war gar nicht bewusst, dass es so viele „Hoheiten“ gibt: die Dirndl-, die Kartoffel-, die Korbstadt-, die Rosen-, die Spargel- und die Drei-Burgen-Königin sind nur eine kleine Auswahl. Zur Begrüßung gab’s für alle Gäste einen Most-Empfang. Das wird aber nicht mein Lieblingsgetränk, ich bleib da lieber beim Bier!

Apropos Bier: Ich bin schön öfter g’fragt word’n, ob ich alles austrink‘, was auf den mittlerweile sehr vielen Fotos zu sehen ist. Natürlich nicht! Mir schmeckt Bier zwar sehr gut, aber das wär‘ doch zu viel des Guten. Wenn ich ohne Begleitung unterwegs bin und selber fahren muss, trink‘ ich gern ein Alkoholfreies. Insgesamt hab‘ ich jetzt schon über 3000 Kilometer zurückgelegt. Da freu‘ ich mich sehr, dass ich mit Unterstützung eines örtlichen Autohauses für meine Amtszeit ein Cabrio als Dienstfahrzeug bekomme! Mehr dazu nächstes Mal.

Mit "königlichen" Grüßen, Eure Barbara

Quelle: merkur-online

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