München - Das Oktoberfest ist und bleibt ein teurer Spaß - gerade auch für Familien. Mit ein paar Tipps kann man aber sogar auf der Wiesn ein wenig sparen - vom Fahrgeschäft bis zum Mittagessen.

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Die Mass muss man dem Wirt bezahlen, aber die Brotzeit darf man auch in den Biergärten der Festzelte mitbringen.
Die Mass kostet heuer in den Bierzelten um die neun Euro - aber auch Familien, die einfach gemütlich über das Festgelände bummeln wollen, kriegen beim anschließenden Blick in die Geldbörse oft einen gewaltigen Schreck. Zuckerwatte, Limo, Lebkuchenherz und das eine oder andere Fahrgeschäft - so wird die Familienkasse schnell gewaltig belastet. „Grundsätzlich sind die Preise der Fahrgeschäfte stabil geblieben“, heißt es zwar von der Stadt München. Das Preisniveau ist aber weiter hoch. Wir haben ein paar Tipps zusammengetragen, wie man doch ein wenig sparen kann.
Dienstag ist Familientag - das gilt auch in diesem Jahr. Am 20. und 27. September, jeweils bis 18 Uhr, gibt es ermäßigte Preise bei Fahr-, Eintritts- und Imbisspreisen. Gerade wer mit mehreren Kindern unterwegs ist, kann richtig sparen. Bei zumeist einem Euro Ermäßigung pro Kind und Fahrt kommt schnell eine saftige Ersparnis zusammen.
In Münchner Biergärten ist es Tradition. Was nicht jeder weiß: Auch auf der Wiesn kann man zur Mass seine eigene mitgebrachte Brotzeit genießen oder das außerhalb gekaufte Hendl verspeisen - zumindest in den Biergärten der Festzelte.
Wer mit Kindern unterwegs ist, weiß, dass ein paar Minuten der Ruhe im Wiesn-Trubel manchmal Gold wert sind. Kostenlos entspannen können Eltern oder Großeltern gemeinsam mit den Kleinen am Familien-Platzl an der Wiesn-Straße 3/Ost. Bänke und Tische laden zum Ausruhen ein, rundum gibt es auch Karussells und Schmankerlstände. Besonderer Service: Neben einem Wickelraum gibt es hier auch ein Kinderwagenparkhaus.
Eine günstige Mass auf der Wiesn? Gibt es nicht. Der Bierpreis steigt wie eh und je. Und doch gibt es Unterschiede zwischen den Zelten (siehe Tabelle). Die billigste Mass gibt es heuer in Burtschers Bratwursthütt’n (8,70 Euro). Manche kleinen Wirte machen richtig große Sprünge: So verlangt die Familie Luff in Poschners Hühnerbraterei 8,95 Euro - im vergangenen Jahr waren es noch 8,40 Euro. Den Höchstpreis von 9,20 Euro verlangen Wiggerl Hagn (Löwenbräuzelt), Claudia und Eduard Reinbold (Schützen-Festhalle) sowie Michael und Christian Schottenhammel in ihrem Zelt.
Bier- oder Essensmarken, die man nicht mehr eingelöst hat, sollten nicht weggeworfen werden. Sie kann man in den jeweiligen Gaststätten der Zeltbetreiber häufig auch noch nach der Wiesn einlösen - und das teilweise sogar bis Ende November.
Felix Müller
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