München - Das in den vergangenen zwei Wiesn-Wochen am häufigsten gesagte Wort in München dürfte zweifelsfrei "Prost" gewesen sein. Doch woher kommt der Ausdruck eigentlich und wie prostet man sich eigentlich in anderen Ländern zu?
Wenn in den Wiesn-Festzelten und Gasthäusern die Masskrüge zusammenkrachen, erschallt in Bayern meist ein lautes "Prost!" Aber wussten Sie eigentlich, dass das Wort aus dem Lateinischen abgeleitet ist? Es kommt nämlich vom Verb „prodesse“ (= „nützen“, „zuträglich sein“) - „prosit“ stellt die 3. Person Singular Konjunktiv Präsens Aktiv dar. Es ist also eine Wunschformel, die man mit „Es möge nützen“ bzw. „Es möge zuträglich sein“ übersetzen kann. Der Ausdruck stammt ursprünglich aus der Studentensprache des frühen 18. Jahrhunderts.
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