München - Laut eines Zeitungsberichts verhandelt Sepp Krätz mit der Augustiner-Brauerei über einen Verkauf des Hippodroms. Mehrere Beteiligte dementieren, nur die Hauptperson schweigt.

© Schlaf
Sepp Krätz vor seinem Hippodrom
Schon wieder Riesenwirbel um Sepp Krätz! Seit Monaten steht der Wiesn-Wirt im Kreuzfeuer. Gegen ihn wird wegen des Verdachts der Steuerhinterziehung ermittelt – die Vorwürfe könnten ihn seine Konzession kosten.
2010 machte er auf der Wiesn außerdem wegen Körperverletzung Schlagzeilen. Die Gerüchteküche um die Zukunft des Hippodroms brodelt seit Monaten auf Hochtouren.
Auch die Stadt weist die Gerüchte zurück. Gabriele Neff (FDP), Stadträtin und Co-Referentin im Wirtschaftsreferat: „Es gibt keinerlei Hinweise, dass Krätz sein Zelt verkaufen will. So lange es keine Anklage gibt, bleibt alles beim Alten.“ Das Referat für Arbeit und Wirtschaft bestätigte, dass es vergangenen Dienstag ein Gespräch zwischen Wirtschaftsreferent Dieter Reiter und Sepp Krätz gegeben habe. Dabei sei es aber vor allem um die laufenden Ermittlungen gegangen. Wiesn-Wirtesprecher Toni Roiderer: „Ich habe nichts Neues im Fall Krätz gehört.“
Laut Wiesn-Stadtrat Helmut Schmid (SPD) sei es zudem äußerst unwahrscheinlich, dass eine Brauerei eine Zulassung für ein weiteres Zelt bekommt: „Das kann ich mir nicht vorstellen.“
Krätz selbst wollte sich zu den Gerüchten nicht äußern. Am 8. Mai entscheidet der Stadtrat über die Wiesn-Zulassungen für 2012. 18 Bewerber haben sich als Nachfolger für Krätz auf der Wiesn beworben, darunter Siegfried Able und Alfons Schuhbeck.
tz
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