München - Grünen-Stadträtin Sabine Krieger versucht seit 2010, die Stadt mit fleischloser Ernährung zu missionieren. Jetzt hat sie sich ausgerechnet die Wiesn vorgeknöpft. Für Veganer sieht's dort schlecht aus.

© Kruse
Sabine Krieger is(s)t fleischlos glücklich
Fleischlose Ernährung ist gesund, schont Tiere, Klima und Umwelt, weil für die Herstellung weniger Energie und Rohstoffe verbaucht werden. Mit dieser Weisheit versucht Grünen-Stadträtin Sabine Krieger seit 2010 die Stadt zu missionieren. So setzte sie eine Veggie-Woche an städtischen Kantinen durch, während der es nur ein Fleisch- oder Fischgericht und dafür mehrere vegetarische Gerichte angeboten wurden. Im November beantragte sie, dass die Stadt in ihren Kantinen, Schulen und Krankenhäusern das vegetarische Angebot erhöhen und einen wöchentlichen „Veggie-Tag“ forcieren soll, an dem es fast oder nur ausschließlich vegetarische Gerichte gibt. „Es geht dabei nicht darum, die Bürgerinnen und Bürger zu bekehren und sie zu Vegetariern zu machen, sondern ihnen schmackhafte Alternativen zu Fleisch und Fisch anzubieten“, beteuert die Stadträtin.
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